Brander Ferienspiele starten mit turbulentem „Warm-Up“ im Regen

Von: Claudia Heindrichs
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Regen bringt Segen: „Brand bewegt sich“ heißt das Motto der diesjährigen Brander Ferienspiele, die am Montag mit einem ersten kleinen Showprogramm im Atrium des Pfarrzentrums von St. Donatus gestartet sind. Foto: Andreas Steindl
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Die Organisatoren Laura Debey, Karl Simons und Catherine Stiel haben sich wieder allerhand überlegt, um den Daheimgebliebenen elf spannende Tage zu bieten. Foto: Andreas Steindl

Brand. Sport, Spiel und Spaß bei jedem Wetter – so hieß die Losung jedenfalls am Montag bei der diesjährigen Eröffnung der Ferienspiele in Brand. Denn trotz des klassischen Regenwetters zu Beginn der Sommerferien haben es sich die Organisatoren des Mobilé St. Donatus und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Brand nicht nehmen lassen, mit den 227 teilnehmenden Kindern ein kleines tänzerisches Warm-Up im Regen zu veranstalten.

Das Motto „Brand in Bewegung für fitte Ferienspiele 2017“ verspricht also nicht zu viel für die kommenden elf Tage. Die Kinder, die zwischen sechs und 14 Jahre alt sind, dürfen sich auf allerhand spannende Freizeitaktivitäten freuen, die in zehn altersentsprechenden Gruppen veranstaltet werden.

„Die Kleinen machen beispielsweise einen Ausflug zum CHIO oder verbringen einen Tag auf einem Abenteuerspielplatz. Die Größeren fahren in ein Spaßbad und machen eine Stadtrallye durch Aachen“, erklärte Karl Simons, Leiter der Ferienspiele. Er und sein Team haben in den vergangenen Wochen und Monaten sowohl Gruppen als auch Betreuer koordiniert und grobe Ablaufpläne erstellt.

„Wir mussten zwar keinem Kind eine Absage erteilen, stoßen aber so langsam an unsere logistischen Grenzen“, sagte Simons. Er merke, dass der Bedarf an Ganztagsbetreuung immer größer werde. Deshalb sei auch die Nachfrage nach den Ferienspielen besonders hoch.

Von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr finden die Ferienaktivitäten täglich bis Samstag, 29. Juli, statt. Jede Gruppe wird außerdem ein Zeltlager veranstalten. Konkret geplant und durchgeführt wird dies von je fünf ehrenamtlichen Betreuern pro Gruppe. Einige von ihnen waren bereits selber einmal Teilnehmer bei den Ferienspielen, wie Catherine Stiel verriet.

Sie ist ebenfalls im Leiterteam tätig und kümmert sich um das „Feierabendprogramm“ der Betreuer. „Nachdem sie den ganzen Tag mit den Kindern unterwegs waren, haben sie abends die Möglichkeit beisammenzusitzen, sich auszutauschen oder Spiele zu spielen. Von Volleyball bis Flunkyball ist alles dabei“, verriet sie augenzwinkernd.

Jetzt heißt es also nur noch Daumen drücken, dass sich das Wetter in den kommenden Tagen bessert – und so sieht es aus, wenn man den Experten glauben darf. „Wir haben zwar die Räume des Mobilé als ‚Basislager‘, wo auch mal Indooraktivitäten stattfinden können. Allerdings wäre es für alle das Beste, wenn so viel wie möglich wie geplant draußen stattfinden könnte“, hofft Simons. Notfalls müssten eben Gummistiefel und Regenjacke her, denn wie es so schön heißt, gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

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