Aachen - Brand im Gewerbegebiet Avantis: Ursache unklar

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Brand im Gewerbegebiet Avantis: Ursache unklar

Von: red
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Im Gewerbegebiet Avantis sind zwei Lastwagen, die mit Reifen beladen waren, in Brand geraten. Foto: Michael Jaspers
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Die beiden Lastwagen brannten vollkommen aus. Foto: Michael Jaspers
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Die Rauchschwaden waren bis Herzogenrath und Aachen zu sehen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Verbogenes, rußig-schwarzes Metall und ausgebrannte Lkw-Wracks: Im Gewerbegebiet Avantis sind am Mittwochnachmittag fünf mit Reifen beladene Lastwagenauflieger und eine Zugmaschine komplett ausgebrannt. Dabei wurde ein Mensch leicht verletzt. Warum das Feuer ausbrach, ist noch völlig unklar. Die deutsche Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Notruf erreichte die Aachener Berufsfeuerwehr und die freiwillige Feuerwehr gegen 13.46 Uhr. Schon während des Anrückens der ersten Einsatzkräfte gingen weitere Anrufe ein, die auf eine markante
Rauchentwicklung in diesem Bereich hinwiesen. Beim Eintreffen der 35 deutschen Feuerwehrleute waren bereits zwei Löschwagen der Niederländer mit 25 Feuerwehrleuten vor Ort und versuchten, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Erschwert wurde dies vor allem durch die insgesamt rund 6800 Autoreifen, die auf den Aufliegern lagerten. Denn Autoreifen, so hieß es am Mittwoch seitens der Leitstelle, sind besonders rußbelastet. Der Rauch war bis Herzogenrath zu sehen und zog in Richtung Horbach weiter.

Bis in die späten Abendstunden waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, die geschmolzenen Autoreifen nach Glutnestern zu untersuchen. Von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr und niederländischer Feuerwehr waren insgesamt 95 Kräfte für acht Stunden im Einsatz. Mit einem Radlader, einem kleinen Bagger mit breiter Schaufel, wurden nach dem Löschvorgang die Wracks auseinandergezogen und die noch glühende Masse gelöscht. Die Aufräumarbeiten zogen sich daher bis zum Abend hin.

Starker Wind

Mit einem Messwagen wurden die Werte der Verrußung kontrolliert und eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen. Nicht zuletzt der starke Wind sorgte dafür, dass der Rauch schnell abziehen und somit erst gar nicht zur Gefahr werden konnte. Der Sachschaden betrug nach Polizeiangaben mehr als 100.000 Euro. Insgesamt waren 55 deutsche Wehrkräfte im Einsatz.

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