Bombenattrappe im Keller: Passstraße evakuiert

Von: stm/red
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Bombe
Eine Bombenattrappe hat für einen Großeinsatz in der Aachener Passstraße gesorgt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eine in der Tiefgarage eines Wohnhauskomplexes direkt am Stadtpark deponierte Bombenattrappe hat am Freitagvormittag an der Aachener Passstraße einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Erst nach drei Stunden konnten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes Entwarnung geben.

Um 10.40 Uhr schlug ein Hausmeister bei der Polizei Alarm: Er hatte Untergeschoss des Gebäudekomplexes an der Passstraße nahe dem Stadtpark einen herrenlosen Rucksack entdeckt.

Die von ihm alarmierte Polizei stufte den Rucksack ebenfalls als mögliche Bombe ein: Aus ihm quollen Drähte und ragten Stangen, die Dynamitstangen ähnelten.

Daraufhin lief ein Großeinsatz an. Teile der Hundertschaft riegelten die Passstraße zwischen Krefelder Straße und Grünem Weg komplett ab, der Wohnkomplex wurde evakuiert. Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamts untersuchten den Rucksack zunächst mit einem Roboter und nahmen ihn schließlich selbst unter die Lupe.

Schließlich stand fest, dass es sich um eine gut gemachte Attrappe handelte, die laut Polizei ganz bewusst dort abgelegt worden sei, um einen solchen Großeinsatz auszulösen. Die Kripo nahm noch während des laufenden Einsatzes die Suche nach dem Täter auf.

Die Hintergründe des Fundes sind noch völlig unklar.

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