Bluttaten in Aachen: DNA-Spur führt Ermittler zu 31-Jährigem

Von: stm
Letzte Aktualisierung:
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Knapp drei Wochen nach der Mordserie konnte die Polizei den Täter verhaften. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Bluttaten in der Aachener Oppenhoffallee und in der Kongressstraße sind offenbar geklärt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass ein 31-Jähriger beide Taten gestanden habe. Demnach hat der mutmaßliche Täter am 7. Mai in der Oppenhoffallee eine 71-Jährige mit einem Messer umgebracht.

Den Ermittlungen zufolge wollte der Mann, der der Aachener Drogenszene am Kaiserplatz zuzurechnen sei, bei der Frau - sie soll ebenfalls Kontakte zur Drogenszene gehabt haben - das Medikament Diazepam kaufen, das aus dem Bereich der Psychopharmaka kommt. Dabei sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der Mann die 71-Jährige erstach.

Nur einen Tag später soll er in der Kongressstraße einen 55-Jährigen ebenfalls erstochen haben. Das Motiv für diese Tat sei noch unklar, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Leiche des Mannes wurde erst am 16. Mai von Sozialarbeitern entdeckt.

Am Tatort fand sich eine DNA-Spur, die zu dem 31-Jährigen führte. Vor Jahren war er in einem Raubfall erkennungsdienstlich behandelt worden. Im Zuge der Vernehmungen habe er auch die Tat an der Oppenhoffallee gestanden. Der Ermittlungsrichter hat nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags in zwei Fällen erlassen.

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