Blumenschmuck-Wettbewerb lässt die Stadt aufblühen

Von: Günther Sander
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Ausgezeichnet: Viermal Bronze-Plaketten gingen an (vorne von links) Elisabeth Leuchter, Karin Wintgens, Martina Jungen, Matthias Weber. Hinten (2. von links) Rosemarie Gatzmaga mit ihrem Team. Foto: Günther Sander

Aachen. Damit es in der Stadt blüht und sprießt, gibt es jährlich den Aachener Blumenschmuck-Wettbewerb, der sich nach wie vor größter Beliebtheit erfreut. Wenn die Aachener Gesellschaft für Gartenkultur von 1882 zum Wettbewerb aufruft, lassen sich die Hobby-Gärtner nicht zweimal bitten.

Für die Jury bedeutet das Schwerstarbeit, immerhin gilt es für sie, an zwei Tagen in der Innenstadt sowie in den Stadtbezirken 75 Objekte in Augenschein zu nehmen und sie zu bewerten.

Nach getaner Arbeit fand im Pfarrsaal von St. Foillan (Hof 7) die Abschlussveranstaltung statt, zu der Vorsitzende Rosemarie Gatzmaga die große Familie der Blumenfreunde willkommen hieß. Eine blumig-erfrischende Sache war der Gesang der Kleinen aus dem Kindergarten der Pfarrgemeinde, die es rockig liebten und von „fantastisch, bombastisch“ sangen.

Gatzmaga lobte die Arbeit der Jury (Gärtnermeister Michael Dückers, Ulrich Gatzmaga, Manfred Frohn und Gärtnermeister Wilfried Stephan). Dieses Fach-Team kenne in Aachen jede Ecke, jeden Baum und Strauch. Die abgelieferte Arbeit könne sich sehen lassen, denn 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden eine Urkunde, einen Kalender sowie einen Blumenscheck erhalten, vier Siegern hingegen winken je eine Bronzeplakette, angefertigt von dem Aachener Künstler Bonifatius Stirnberg.

„Schon ein paar Blumen am Fenster zaubern Natur und Schönheit in unser Zuhause“, schwärmte Gatzmaga, denn zugleich bereite man mit schönen Pflanzungen auf den Balkonen und in den Gärten sich selbst und anderen große Freude.

Als Pflanzenfreunde wiederhole man gerne, dass auf der Südseite des Aachener Doms die Rose mit Namen „Aachener Dom“ stehe. „Sie erhielt ihren Namen von unserem Verein anlässlich des 100-jährigen Bestehens“, sagte sie. Ihr zur Seite stehe ein Ableger der berühmten 1000-jährigen Rose des Hildesheimer Doms. Diesen reizenden Standort hätten ihr die „Aachener Rosenfreunde“ zugeteilt.

Für die Vorsitzende begann abschließend die Verteilung von Urkunden, Blumen, Floristik-Gutscheinen, Kalendern und Bronzeplaketten. Diese erhielten: Martina Jungen, Fassinstraße 34 (Balkon), Hausgemeinschaft Zollernstraße 23, Matthias Weber (Fenster), Elisabeth Leuchter, Königsberger Straße 98 (Vorgarten) und Karin Wintgens, I. Rothe-Haag-Weg 54 (Haus).

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