Blick in die französische Kultur im Apollo-Kino

Von: Marie Eckert
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Willkommen beim Französischen Jugendfilmfestival: Mark-Alexander Schreiweis (Attaché für Sprache), Virginie Crossounard (Kulturplanung), Angelika Ivens (Geschäftsführerin) und Simon Kluge (Theaterleitung) hoffen auf viele Besucher. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Sieben Tage, 31 Vorstellungen, über 1700 Gäste: So sieht die Bilanz der Cinéfête im vergangenen Jahr aus. Seit neun Jahren organisiert das Deutsch-Französische Kulturinstitut in Kooperation mit dem Apollo das französische Jugendfilmfestival.

Mit den Zahlen aus dem Vorjahr, so Simon Kluge, Theaterleiter des Apollo-Kinos, habe man den eigenen Rekord gebrochen – eine neue Chance dafür gibt’s in diesem Jahr in der Woche von Montag, 28. November, bis Freitag, 2. Dezember.

Sieben Filme werden in diesem Jahr zu sehen sein, eine Dokumentation zum Klimawandel und der Umwelt, ein Animationsfilm und fünf Spielfilme – das Drama „Fatima“ und auch der Animationsfilm „Tout en haut du monde“ sind erstmals in Deutschland zu sehen. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse. „Alle Filme sind mit Bedacht für die verschiedenen Altersgruppen ausgewählt worden, thematisch und auch sprachlich“, betonte Dr. Angelika Ivens, Geschäftsführerin des Deutsch-Französischen Kulturinstituts.

Bundesweite Aktion

Die Cinéfête ist eine bundesweite Veranstaltung, die es seit dem Jahr 2000 gibt, Städte wie Köln, Bonn, Düsseldorf und Münster sind ebenfalls dabei. „Die Veranstaltung ist eine authentische Ergänzung zum Französischunterricht“, erklärte Mark-Alexander Schreiweis vom Institut Français Düsseldorf. „Die Filme geben einen Einblick in die französische Kultur und zeigen, wie man in Frankreich mit aktuellen Themen umgeht.“ Themen seien unter anderem der Klimawandel, die Frage nach der Identität und soziale Ausgrenzung. Unterhaltung zum Nachdenken und zur Meinungsbildung, so beschreibt Schreiweis die Filmreihe.

Zu jedem Film gibt es schon jetzt unterrichtsbegleitendes Material. Und auch wenn die Filme in französischer Sprache sind: Sie sind mit deutschen Untertiteln versehen und damit für jedermann zugänglich. Eine Anmeldung ist bereits im Internet auf der Seite des Apollo-Kinos möglich. Sobald eine Schülergruppe sich für eine Vorstellung angemeldet hat, findet diese auch statt.

Später sind die Anmeldungen zu den Filmen auch für die Öffentlichkeit zugänglich, so dass jeder die Möglichkeit hat, die Filme im Kino zu sehen. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 24. November. Übrigens: Rekordhalter aus dem vergangenen Jahr ist das Rhein-Maas-Gymnasium. Allein 268 der rund 1600 Schüler, die in den Filmen waren, kamen nämlich von dieser Schule.

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