Blau-Weiss lässt beim Mitaufsteiger Federn

Von: Wilhelm Peters
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Punktete doppelt für Blau-Weiss Aachen: Ruben Bemelmans gewann sein Einzel und mit Niels Desein das Doppel. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Das Ranking in der Tennis-Weltrangliste muss in der Bundesliga nicht, kann aber mitentscheidend sein. Das bekam Aufsteiger Blau-Weiss Aachen am Freitag beim 2:4 in Bruckmühl-Feldkirchen zu spüren. Noch keinmal in dieser Saison stellte der Mitaufsteiger so stark auf wie gegen das Team von Trainer Alex Jakubec.

Einzig Ruben Bemelmans (ATP 169), Aachens Nummer 2, behielt im Einzel gegen Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina), der Nummer 77 der Weltrangliste, nach 2:6 und 6:3 im entscheidenden Champions Tiebreak mit 10:3 letztlich noch deutlich die Oberhand. Bemelmans war es auch, der an der Seite von Niels Desein den zweiten Matchpunkt für Blau-Weiss holte.

„Wir haben alles versucht, sind aber auf ein so starkes Team getroffen, dass wir trotz vieler enger Spiele den Sieg von Bruckmühl-Feldkirchen anerkennen müssen“, hielt sich Jakubecs Enttäuschung in Grenzen. Dennoch hatte Blau-Weiss auf jenen einen Punkt gehofft, der den Klassenerhalt sichern sollte. Doch Igor Sijsling (111) musste sich dem Spanier Pablo Carreno Busta (55) ebenso beugen wie Yannick Mertens (253) dem Spanier Roberto Carballes Baena (105) und Niels Desein (319) dem Portugiesen Frederico Ferreira Silva (249).

„Die Gastgeber haben alles aufgefahren, was sie an Namen zur Verfügung haben, unser Team ist auch stark, aber Bruckmühl hat in den entscheidenden Momenten oft das bessere Ende für sich gehabt“, sagte Jakubec.

So gelang Sijsling im zweiten Satz gegen Carreno Busta ein frühes Break, brachte den Vorsprung aber nicht durch, denn bald holte sich der Spanier das Break zurück, ging in Führung und gab sie nicht mehr ab. „Auch Yannick Mertens hat viel stärker gespielt, als es das Ergebnis vermuten lässt“, so der Coach. „Jeder einzelne Ballwechsel war hart umkämpft. Aber sein Gegner hat keinen einzigen Fehler gemacht, Yannick aber bei teils unglaublicher Geschwindigkeit ein paar mehr.“ Die reichten zur doch deutlichen Niederlage.

Ganz stark war der Auftritt von Ruben Bemelmans gegen Nadal-Bezwinger Damir Dzumhur. „Ruben hat das Match des Tages gezeigt“, war Jakubec begeistert und hofft nun, am Sonntag am Luxemburger Ring vielleicht den einen Punkt für den Klassenerhalt zu gewinnen. „Wir versuchen es, das wird aber schwer“, sagt er, „obwohl wir sehr stark aufstellen können. Wunden lecken, weitermachen“, so die Devise des Trainers.

Bruckmühl-Feldkirchen - BW Aachen 2:4: Pablo Carreno Busta - Igor Sijsling 6:0, 6:3; Damir Dzumhur - Ruben Bemelmans 2:6, 6:3, 3:10; Roberto Carballes Baena - Yannick Mertens 6:0, 6:2; Frederico Ferreira Silva - Niels Desein 6:0, 6:4; Carreno Busta/Carballes Baena - Sijsling/Mertens 6:3, 6:2; Ferreira Silva/Mateusz Kowalczyk - Bemelsmann/Desein 6:7 , 6:3, 7:10

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