Aachen - Bläserphilharmonie: Orchester spielt auf höchstem Niveau

Bläserphilharmonie: Orchester spielt auf höchstem Niveau

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Aachen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Frühjahr steht am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr in der Aula im Hauptgebäude der RWTH Aachen, Templergraben 55, das zweite Konzert der Bläserphilharmonie Aachen an.

Das junge Orchester besteht aus Aachener Studenten und spielt Werke aus der Höchststufe des Blasorchesterrepertoires.

Orchester, in denen Studenten die Möglichkeit haben, neben dem Studium auch ihrer musikalischen Passion nachzugehen, haben sich an nahezu jeder größeren Universität in Deutschland im Laufe der Jahre gebildet. Meistens spielen diese Studentenorchester in der Besetzung eines klassischen Sinfonieorchesters, selten sind dagegen studentische Blasorchester anzutreffen. Anders in Aachen, wo sich mit der Bläserphilharmonie Aachen im Jahr 2013 ein solches Orchester gegründet hat.

Dank der Eigeninitiative dreier Studenten konnte ein studentisches Blasorchester in freier Trägerschaft aufgebaut und in der Aachener Orchesterlandschaft als neues Musikelement etabliert werden. In der Stadt gab es zuvor zwar schon viele Laienchöre und Orchester, aber trotz der Nähe zu den blasmusikaffinen Niederlanden kein Blasorchester auf Höchstniveau. Vielmehr konnten die bereits bestehenden Studentenorchester – das Collegium Musicum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und das Aachener Studentenorchester – längst nicht alle interessierten Musiker aufnehmen, da Sinfonieorchester üblicherweise nur wenige Plätze in den Bläserregistern besetzen.

Kein Wunder, dass sich für die Bläserphilharmonie Aachen auf Anhieb 75 junge Musiker fanden und begeisterten. Der auch im Umgang mit neugegründeten Orchestern erfahrene Dirigent Tobias Haussig aus Esslingen konnte für die musikalische Leitung gewonnen werden. Die erste Arbeitsphase begann im April 2014 und endete mit einem umjubelten Premierenkonzert im Juni in der ausverkauften Universitätsaula.

Mit dem Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober hat die zweite Arbeitsphase der Bläserphilharmonie Aachen begonnen. Dabei bringt die anspruchsvolle Programmauswahl wieder die hohen Ambitionen des Orchesters zum Ausdruck. Mit den Werken Danza Sinfonica von James Barnes, The Divine Comedy von Robert W. Smith und Danse funambulesque von Jules Strens stehen drei Kompositionen auf dem Programm, die zur höchsten Schwierigkeitsstufe zählen und alle Musiker vor große Herausforderungen stellen. Dazu kommen mit Dusk von Steven Bryant und Elsas Zug zum Münster von Richard Wagner zwei Stücke, in denen das Orchester seine klangliche Vielfalt und lyrische Qualität erneut unter Beweis stellen will.

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