Bismarckstraße: Üble Schlaglochpiste soll saniert werden

Von: Oliver Schmetz
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Tage der Schlaglochpiste sind gezählt: Die Bismarkstraße wird zwischen Goerdelerstraße und Adalbersteinweg saniert. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Das kleine Stückchen Straße wird intensiv genutzt, doch hält sich der Nutzungskomfort für Auto- und Zweiradfahrer seit vielen Jahren vorsichtig formuliert in überschaubaren Grenzen. Man könnte auch sagen: Die Bismarckstraße gehört zwischen der Oppenhoffallee und dem Adalbertsteinweg zu den übelsten Schlaglochpisten der Stadt.

Doch jetzt ist Besserung in Sicht: Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die Sanierung des nicht einmal 200 Meter langen Stückchens Asphalt endlich in Angriff genommen werden. Am Donnerstag, 23. Januar, soll sich der städtische Mobilitätsausschuss (Verwaltungsgebäude Marschiertor, 17 Uhr) mit dem Thema beschäftigen und den Planungsbeschluss fassen.

So weit war man allerdings schon einmal: Bereits im Herbst 2012 wurden der Politik die Umbaupläne präsentiert, doch schob man die Baumaßnahme seinerzeit auf die lange Bank. Aus gutem Grund: Neben der mittlerweile abgeschlossenen Umgestaltung der Schlossstraße wollte man am anderen Ende der Bismarckstraße nicht auch noch eine Baustelle aufmachen, die eine Verkehrsader vorübergehend schließt. Die Erneuerung der maroden Fahrbahndecke war im Übrigen schon im Jahr 2008 vorgesehen.

Damals nahm man jedoch „wegen der allgemeinen funktionalen Mängel“ der Straße, so die Verwaltung, davon Abstand und plante einen Umbau, der die „gestalterischen und verkehrlichen Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer verbessern“ soll.

An den Plänen hat sich seit Ende 2012 laut Verwaltung nichts geändert, und so geht es auch jetzt nicht nur um eine neue Asphaltdecke: Die Verwaltung präsentiert der Politik zwei Umbauvarianten, die sich vor allem in der Zahl der Parkplätze und der Behandlung der Radfahrer unterscheiden. Generell werden in beiden Fällen durch eine Neuordnung des Parkens die Gehwege von parkenden Fahrzeugen freigeräumt. In Variante 1 darf allerdings nur an einer Straßenseite geparkt werden, wodurch Platz für Radstreifen geschaffen werden kann. Die Zahl der Parkplätze bleibt dabei laut Verwaltung wie heute bei 13. Demgegenüber könnte man 22 Parkplätze schaffen, wenn man auf Radstreifen verzichtet.

Davon allerdings rät die Verwaltung ab, weil dann „die Berücksichtigung des Radverkehrs auf der Fahrbahn nur durch die Einführung von Tempo 30 richtlinienkonform“ sei. Dafür jedoch eignet sich das kurze und viel befahrene Stück Straße, das eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Frankenberger Viertel und Ostviertel einnehme, nach Ansicht der Verkehrsplaner nicht. Egal welche Variante die Politik befürwortet: Auf der Schlaglochpiste will die Stadt jetzt endlich Gas geben.

Der knapp 350.000 Euro teure Umbau sei „zeitnah zu veranlassen“, regt die Verwaltung mit Blick auf die seit vielen Jahren bestehenden Straßenschäden an. Im Frühjahr sei eine Bürgerinformation geplant, sagt Axel Costard vom städtischen Presseamt, „und wir hoffen, dass wir noch im Jahr 2014 mit dem Umbau beginnen können“.

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