Bezirksbürgermeister wirbt bei Neujahrsempfang für ein Miteinander

Von: Günther Sander
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Haaren. Mit seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfangs des Stadtbezirks in der „Welschen Mühle“ hat Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten (CDU) viel Beifall geerntet für sein Bekenntnis und die Einladung, dass man sich auf neue Mitbürgerinnen und Mitbürger in Haaren und Verlautenheide stets freue.

„Uns sind alle herzlich willkommen, egal welcher Hautfarbe oder Religion sie sind“, so Corsten. Wichtig sei, wie man zusammenlebe, betonte der Bezirksbürgermeister und sagte weiter, dass es vor allem auf Nächstenliebe ankomme, die „jedem von uns innewohnen müsste und der Nährboden für ein friedliches Mit- und Nebeneinander darstellt.“

Flüchtlinge finden Unterkünfte

Haaren beherberge einige Flüchtlingsfamilien aus Syrien, nach dem Umbau des Bezirksamtes sei zudem geplant, das alte Bezirksamt zu einer menschenwürdigen Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. „Ich freue mich, dass diese Menschen in ihrer Not den Weg zu uns gefunden haben und wir ihnen in ihrer schwierigen Zeit Obdach und Zuflucht geben können“, bekannte sich Corsten zur Willkommenskultur in Aachen.

„Ich würde mich auch freuen, wenn Sie den Neubürgerinnen und Neubürgern in den Vereinen, Verbänden und Institutionen eine Heimat geben können“, richtete er das Wort an die Gäste des Neujahrsempfangs. Für ihn sei es eine Verpflichtung, sich den Menschen zu öffnen und im gemeinsamen Miteinander der Kulturen hier offenherzig und friedvoll miteinander zu leben, ohne dabei die eigene Identität aufzugeben. „Für mich bedeuten andere Kulturen eine Bereicherung.“

Sein Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2014 war geprägt von Dankesworten für engagiertes Mitwirken innerhalb des Stadtbezirks. „Das Leben hier war auf vielen Ebenen sehr vielschichtig und erlebnisreich, im wahrsten Sinne des Wortes gab es viele neue Gesichter.“ Ob nun beim Karneval oder bei der Kommunalwahl, befand Corsten.

Auch sportlich gab es im Bezirk einiges feiern: Eintracht Verlautenheide stieg in die Fußball-Bezirksliga auf und war Ausrichter der Stadtmeisterschaft. Der FV Haaren schrammte denkbar knapp am Aufstieg in die Landesliga vorbei.

Corsten ging auf bauliche Veränderungen ein, so auf die Kanalerneuerung in der Alt-Haarener-Straße, bei der es im Vorfeld viele Bedenken gegeben habe und sogar vom „Lahmlegen eines ganzen Stadtteils“ die Rede gewesen sei. Ende diesen Jahres werde man eine „erneuerte Alt-Haarener-Straße haben.“ Auch andere Straßenzüge im Stadtbezirk erhalten an vielen Stellen „ein neues Gesicht“, Baulücken werden geschlossen. Jetzt warte man auf die Fertigstellung des neuen Bezirksamtes in der alten Schule. Das integrierte Handlungskonzept für die Ortsteilerneuerung sei ebenfalls auf den Weg gebracht worden, Förderanträge wurden gestellt.

Löschzüge erhalten Lob

Auch in Vereinen und Verbänden würden die Räder nicht stillstehen, lobte Corsten sowohl die ehrenamtliche Arbeit als auch die der Mitarbeiter des Bezirksamtes. Dank zollte er den beiden Löschzügen aus Haaren und Verlautenheide für vorzügliche Einsätze. „Lassen Sie uns weiter daran arbeiten, unserem Stadtbezirk ein fröhliches und weltoffenes Gesicht zu geben. Hierfür sind wir in Haaren bekannt. Ich hoffe, dass es auch noch viele Jahre so bleibt“, schloss Corsten.

Christoph Venedey, Leiter des Seniorenzentrums „Am Haarbach“, stellte anschließend seine Einrichtung vor und machte Werbung in eigener Sache. Das Zentrum sei eine „gute Adresse“ im Stadtbezirk

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