Aachen - Bewaffnete Räuber stürmen Juwelierladen am Holzgraben

Bewaffnete Räuber stürmen Juwelierladen am Holzgraben

Von: sh/red
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Zur besten Geschäftszeit: Um 17.30 Uhr stürmten drei Gangster in das Juweliergeschäft am Holzgraben und flüchteten anschließend. Foto: psm
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Spurensicherung: Experten der Kripo untersuchen das zurückgelassene Auto. Foto: psm

Aachen. Ein schwerer Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft nahe des Glaskubus‘ am Holzgraben hat am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Die Täter gingen äußerst präzise und brutal vor, erbeuteten Schmuck und flüchteten.

Um 17.30 Uhr fuhren die vier Täter nach vorläufigen Erkenntnissen mit zwei zuvor im Bonner und Düsseldorfer Raum gestohlenen Autos direkt vor das Juweliergeschäft. Einen Wagen stellten sie als Blockade für den nachkommenden Verkehr quer auf die Straße. Mit dem zweiten Auto hielten sie unmittelbar vor dem Ladeneingang. 

Fluchtwagen gefunden

Zunächst stürmten zwei der Täter mit vorgehaltenen Schusswaffen in das Geschäft und bedrohten zwei Angestellte und ein Ehepaar. Kurze Zeit später betraten zwei weitere Täter das Geschäft. Mit einem Vorschlaghammer und Pistolen zerschlugen sie mehrere Vitrinen und stahlen die darin ausgelegte Ware. Das Personal, die Kunden sowie Passanten, die zur besten Geschäftszeit in der Umgebung unterwegs waren, wurden nicht verletzt. 

Die Bande jagte mit der Beute aus dem Juweliergeschäft und flüchtete von dort aus mit einem der beiden gestohlenen Autos - einem silbernen BMW - in eine nahe gelegene Tiefgarage. Den anderen Wagen - ein schwarzer BMW - ließ das Räuber-Quartett am Holzgraben zurück.

In der Tiefgarage, die derzeit im Mittelpunkt der Ermittlungen steht, verliert sich die Spur der Täter. Die Polizei konnte den weiteren Fluchtweg zunächst nicht ermitteln. „Hier müssen die Täter entweder in ein weiteres Fluchtfahrzeug gestiegen sein oder sind zu Fuß, vielleicht sogar unmaskiert, weiter gegangen“, heißt es im Polizeibericht.

Das Areal rund um das Juweliergeschäft wurde zunächst weiträumig gesperrt. Experten der Kriminalpolizei sicherten Spuren am zurückgelassenen Wagen mit Bonner Kennzeichen, bevor dieser abgeschleppt wurde. Die Fahndung nach den Tätern dauert noch an.

Mehrere Zeugen, die zunächst in einem von der Aseag bereitgestellten Bus untergebracht waren, wurden noch am Abend von der Polizei vernommen. Darüber werden Zeugen gesucht, die etwas zu dem Fluchtfahrzeug sagen können. Jegliche Hinweise erbittet die Polizei an: 0241/957731301 oder 0241/957734210.

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