Betreuungsgeld: Bisher 49 Anträge in der Städteregion

Von: mg
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Bis zu 22 Monate wird das Betreuungsgeld gezahlt. Foto: Imago/McPhoto

Aachen. Am Donnerstag tritt das neue Betreuungsgeldgesetz in Kraft. In der Städteregion Aachen liegen kurz vor dem Start am 1. August 49 Anträge auf die neue Geldleistung vor. Das teilte die Leiterin des Versorgungsamts, Martina Hund, am Montag auf Anfrage mit. 20 Familien aus Aachen wollen bisher das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen.

28 Anträge aus dem Altkreis Aachen sind eingegangen, außerdem ein Antrag einer Familie mit Arbeitsstelle in der Städteregion und Wohnort im benachbarten Ausland.

Anspruch auf die finanzielle Unterstützung, von Kritikern auch als „Herdprämie“ bezeichnet, haben Eltern, die für ihr Kind keinen Platz in einer öffentlich geförderten Tageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege in Anspruch nehmen.

Das Betreuungsgeld wird für Kinder gezahlt, die nach dem 31. Juli 2012 geboren wurden. Es beträgt im ersten Jahr nach seiner Einführung 100 Euro monatlich für Kinder im zweiten Lebensjahr, ab dem 1. August 2014 dann 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr. Es kann für bis zu 22 Lebensmonate des Kindes in Anspruch genommen werden.

In der Verwaltung der Städteregion war und ist man sehr gespannt, wie viel zusätzlichen Arbeit die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung der Gelder macht. „Wir haben im Vorfeld mal kalkuliert, was da auf uns zukommen könnte“, sagt Martina Hund.

Nach dieser Rechnung stellt sich die Städteregion auf bis zu 3800 Anträge pro Jahr ein. Zwei neue Ganztagskräfte sind alleine für die Bearbeitung der Betreuungsgeldanträge eingestellt worden.

Bearbeitet werden die jetzt vorliegenden Anträge derzeit allerdings noch nicht. Denn das notwendige Programm zur Datenverarbeitung steht noch nicht zur Verfügung. „Die letzten Tests der Programmerweiterung laufen“, weiß die Chefin des Versorgungsamts, „wir hoffen sehr, dass es am Donnerstag punktgenau freigeschaltet wird.“ Wie lange Eltern danach auf ihren Bescheid warten, steht derzeit ebenfalls noch nicht fest.

Infos im Netz: www.staedteregion-aachen.de

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