Aachen - Beste Teilnehmer der Mathe-Olympiade geehrt

Beste Teilnehmer der Mathe-Olympiade geehrt

Von: Hanna Sturm
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Schlaue Köpfe: Nach der Siege
Schlaue Köpfe: Nach der Siegerehrung der Schul- und Regionalrunde der Mathematik-Olympiade wurden die Besten ausgezeichnet. Foto: Schmitter

Aachen. Wenn eine Treppe 15 bis 20 Meter hoch ist, mit einer Stufenhöhe von 15 cm, und Fritzchen die Hälfte der Stufen hochgeht, dann ein Drittel des Restes und schließlich ein Achtel der noch übrig gebliebenen Stufen, wie viele Stufen muss Fritzchen dann zum Schluss noch hochsteigen? Mit solchen Knobelaufgaben mussten sich die Teilnehmer der Mathe-Olympiade auseinandersetzen.

Die 45 besten Teilnehmer der Regionalrunde wurden nun in der Aula des Rhein-Maas-Gymnasiums ausgezeichnet. Gestaffelt nach den in der Klausur erreichten Punkte wurden vier erste Plätze (über 87 Prozent), sechs zweite (77 bis 87 Prozent), und acht dritte Plätze (70 bis 77 Prozent) vergeben. Alle Schüler, die mehr als die Hälfte der Punktzahl erreichten, bekamen eine Anerkennung.

Mehr als 300 Schüler von Aachener Gymnasien und Gesamtschulen hatten in der ersten Runde mitgemacht. „Es ist wirklich schön, dass sich so viele Jugendliche von fast allen Aachener Schulen beteiligt haben”, sagt Hakan Karanfil, der Koordinator der Mathe-Olympiade. Die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 erhielten zunächst Prüfungsaufgaben, die sie Zuhause lösen sollten.

Die 160 Besten aus dieser Runde mussten sich dann im nächsten Schritt unter Klausurbedingungen beweisen. Zehn Teilnehmer, jeweils die besten ihrer Jahrgangsstufe, dürfen sich nun Ende des Monats an der Landesrunde in Lippstadt mit Schülern aus ganz Nordrhein-Westfalen messen.

Die Aufgaben seien jeweils auf den Kenntnisstand der Jahrgänge abgestimmt, erklärt Karanfil. „Alle Aufgaben sind mit dem in der Schule erlangten Wissen zu lösen, aber sie erfordern schon ein gewisses Talent für Knobeleien.” Weil die Aufgaben nicht mit denen in Klausuren verglichen werden könnten, seien es auch nicht immer die typischen Einser-Kandidaten, die bei dem Wettbewerb brillierten.

„Die Lehrer schicken normalerweise die Schüler, die besonders raffiniert und clever sind”, so der Mathelehrer. Wettbewerbe wie die Mathe-Olympiade seien gerade für hochbegabte Kinder und Jugendliche eine wichtige Bereicherung zum normalen Schulalltag, betont Karanfil.
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