Aachen - Best Before End: Selbst im Studio live vor Publikum gespielt

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Best Before End: Selbst im Studio live vor Publikum gespielt

Von: Gerd Simons
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Aachen. Der Stawag Music Award (SMA) geht in diesem Jahr in die zehnte Runde. Am Sonntag, 15. September, werden sich ab 14.30 Uhr auf der Marktbühne vor dem historischen Rathaus sechs Nachwuchsbands vor großem Publikum im Rahmen des September Specials dem Urteil der Jury stellen.

Der Gewinner-Band winkt ein Aufnahmetag in einem Tonstudio sowie ein Support-Auftritt für eine bekannte Band. Zusätzlich gibt es Geldpreise. Beim diesjährigen SMA haben es folgende sechs Bands ins Finale geschafft: Camarel, Lights Out, Best Before End, LEAC, Raffzahn & The Hihis und Bernhard Gerards als Solokünstler.

Die „älteste“ musikalische Interessensgemeinschaft, die am Finale um den Stawag Music Award 2013 im Schatten des Aachener Rathauses antreten wird, ist Best Before End (BBE), deren frühe Wurzeln bereits 2009 zu finden sind.

In der aktuellen Zusammensetzung mit Carsten Holst (Sprechgesang/Bass), Lukas Roos (Bass/Gitarre), Simons Gartz (Schlagzeug), Dino Mujcinovic (Gesang/Gitarre) und Ioannis Kefalas (Gitarre) rockt der Sechser bereits seit zwei Jahren im Kollektiv und kann schon auf einige Erfolge zurückblicken.

Erster positiver Arbeitsnachweis war der Gewinn des Nachwuchswettbewerbs „Young Talents Band Contest“, den die Stadt Viersen ausgerichtet hatte. Erster Preis war ein Auftritt auf dem bekannten Open-Air-Festival „Eier mit Speck 2011“. „Es war eine erste große Erfahrung für uns, vor rund 6000 Musik-Fans zu spielen. Eine Riesenatmosphäre. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke“, blickt Carsten Holst, der in Aachen Luft- und Raumfahrttechnik studiert, zurück.

Nach einigen lokalen Auftritten und der Erkenntnis, das Live-Auftritte die unumstrittetene Stärke der Band sind, zog man sich mit fünf Dutzend Fans in ein Studio in Haldern zurück und spielte vor Publikum das bisherige Repertoir live ein. Das Ergebnis wurde dann im Mai 2012 in Form der Live-CD „White Rooms“ veröffentlicht.

„Wir machen keine halben Sachen. Wenn schon, dann auch richtig“, wirft Schlagzeuger Simon Gartz in die Runde. „Unsere Musik lebt davon, dass wir sie live spielen. Deshalb wollen wir so oft es geht raus auf die Bühne und rocken, was Bühne, Club, Verstärker und Instrumente hergeben.“

Die Musik von BBE bewegt sich zwischen Progressive und Alternative Rock. Sie ist laut Aussage der Band geprägt durch rhythmisch und melodisch abwechslungsreiche Riffs mit einer Mischung aus melodischem Gesang, Shout- und Rap-Passagen.

Ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Kapelle, die ihren Ursprung in Nettetal hat, deren Mitglieder aus Ausbildungs- und Studiengründen aber in alle Himmelsrichtungen verstreut sind, war die Produktion eines professionellen Video-Clips. Hierfür wurde der Titelsong des Albums „White Rooms“ ausgewählt. „Wir hatten das Glück, mit Daniel Waldhecker einen jungen Video-Freak kennenzulernen, der genau wusste, was er macht“, plaudert Dino Mujcinovic.

„Er war für alles verantwortlich – für die Story, die Regie, Kamera, Licht und für den Schnitt. Er hat uns ganz schön in den Schwitzkasten genommen, und die mehrtägige Produktion hat sehr viel Kraft und Substanz gekostet. Aber Daniel hat uns brillant in Szene gesetzt und jetzt haben wir ein professionelles Video, mit dem wir uns im wahrsten Sinne des Wortes überall sehen lassen können“, sind die engagierten Musiker voll des Lobes.

Als nächstes Ziel haben sie das Aachener Finale fest im Blick. Sie haben auf dem Aachener Marktplatz schon an der Stelle gestanden, an der beim SMA-Finale die große Bühne stehen wird und sich schon mal in Gedanken ausgemalt, wie es sich am 15. September anfühlen wird.

„Das ist für uns eine große Sache. Wir freuen uns riesig auf den Tag X und werden nichts dem Zufall überlassen. Wir werden vorbereitet sein“, wirft Carsten Holst einen Blick in die Zukunft. Dem Veranstalter stellt Best Before End schon jetzt ein gutes Zeugnis aus.

Simon Gartz: „Alles hat bisher gepasst. Von der professionellen Bewerbung des Wettbewerbs über die grandiose Pressearbeit bis zur Betreuung der Musiker – alles war bisher wunderbar. Und der Finaltag wird die Krönung werden. Hoffentlich haben sie auch schönes Wetter bestellt, damit möglichst viele Zuschauer dabei sind, wenn sechs tolle Finalteilnehmer um den ersten Platz beim Stawag Music Award 2013 wetteifern.“

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