Aachen - Bessere Orientierung im Schilderwald: Neubeschilderung abgeschlossen

Bessere Orientierung im Schilderwald: Neubeschilderung abgeschlossen

Von: Tim Habicht
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Stellten die erneuerten Wegweiser jetzt vor: Alfred Sebastian und Friedrich Havertz (rechts) an der Monheims-allee. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die auf dem Aachener Alleen- und Außenring vorhandenen Wegweiser waren teilweise 30 Jahre alt und reflektierten im Dunkeln kaum noch. Friedrich Havertz vom Fachbereich Verkehrsanlagen der Stadt Aachen nannte damit eines der Probleme, die es mit etlichen Tabellenwegweisern in Aachen gab.

Die Schilder, die für Orientierung in einer Stadt sorgen, waren durch die lange Zeit einfach zu sehr verblasst. „Außerdem waren Ziele und Weisungen auf den Schildern nicht mehr zeitgemäß“, so Havertz weiter.

Beispielsweise standen Ziele über Bundes- und Landesstraßen auf den Schildern, die mittlerweile über das Autobahnkreuz angefahren werden, während neuere Ziele wie die unterschiedlichen RWTH-Gebiete und die Uniklink nicht berücksichtigt waren. Das wurde seit 2012 von der Stadt Aachen und dem Landesbetrieb Straßenbau.NRW geändert. Außerdem möchte man den Autoverkehr von der Innenstadt fernhalten und möglichst um das Zentrum herum leiten.

Das Austauschen der Schilder wurde nun auf dem Alleen- und Außenring beendet. Insgesamt gibt es 227 neue Schilder samt Fundamenten und Masten bei gleichzeitigem Entfernen der alten Wegweiser, davon 159 Wegweiser auf städtische und 68 Wegweiser auf Landeskosten.

Insgesamt entstanden für die Stadt Aachen Kosten von 463.500 Euro. „Doch 60 Prozent davon wurden durch Zuschüsse vom Land finanziert“, sagt Havertz. Bis Mitte 2014 werden einige Tabellenwegweiser noch ausgetauscht. Das betrifft den Bereich Rothe Erde und Krefelder Straße sowie den Berliner und Madrider Ring.

Die Frage, ob ein durchaus teurer Austausch der Schilder in Zeiten von Navigationssystemen überhaupt noch nötig sei, wurde klar mit ja von den Verantwortlichen beantwortet.

„Einige Navigationssysteme sind nicht so aktuell wie die Wegweiser und auch viele Autofahrerinnen und -fahrer benötigen die Schilder als Bestätigung – trotz Navi“, sagt Alfred Sebastian vom Landesbetrieb Straßenbau.NRW, und fügt hinzu: „Außerdem hat auch in der heutigen Zeit nicht jeder ein Navigationssystem im Auto.“

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