Besonderes Repertoire zur Benefizgala zugunsten des neuen Hospizes

Von: Jessica Küppers
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Aachen. Austherapiert – das ist für schwerkranke Patienten zunächst ein Schlag ins Gesicht. Todkranke Menschen brauchen bis zu ihrem Lebensende medizinische Betreuung, die Angehörige oft nicht leisten können. Eine Initiative, bestehend aus Ärzten, die sich anfangs ambulant um solche Patienten gekümmert haben, hat vor wenigen Wochen Einzug in das Hopiz am Iterbach gefunden.

Dort werden die Todkranken bis an ihr Lebensende durch Schmerztherapien behandelt. Die meisten Patienten sind dabei trotz vieler Medikamente „sonnenklar im Kopf“, Wolfgang „Tim“ Hammer, Schirmherr der Hospizstiftung Region Aachen, sagt. „Sie nutzen jede Minute sehr bewusst.“ Da werde auch mal gelacht, erklärt er.

Auf Spenden angewiesen

Damit das so bleibt, braucht das Hospiz Geld. Rund fünf Prozent der Unterhaltungskosten muss die Hospizstiftung selber aufbringen. Jedes Jahr. Die Stiftung ist daher auf Spenden und besondere Veranstaltungen angewiesen, die Aufmerksamkeit für das Hospiz schaffen. „Wir sind bemüht, Geld zusammenzubringen, damit das Ding fliegt – wie man so schön sagt“, erklärt Hammer.

Eine solche Benefizgala zu Gunsten des Hospizes findet am Samstag, 26. September, im Theater Aachen statt. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kazem Abdullah spielt das Aachener Sinfonieorchester Werke von Schubert, Mozart und Haydn. Für den Abend hält Abdullah aber auch noch manche Überraschung parat. Das Programm soll ein bisschen „mainstreamig“ werden, so dass auch Konzertbesucher, die weniger klassisches Vorwissen haben, auf ihre Kosten kommen.

Im ersten Teil sollen unter anderem Suiten von Peer Gynt, zweiten Teil „Carmen“ von George Bizet gespielt werden. Auf dem Programm der Gala steht außerdem noch ein junger, ambitionierter Chor. Cantiamo Aachen singt ein Repertoire in verschiedenen Sprachen. Darunter sind Klassiker der Rock- und Pop-Geschichte sowie Jazz-Arrangements, die ein abwechslungsreiches Musikerlebnis versprechen. Auch Künstler Bob Hagen setzt sich für den guten Zweck ein und wird auf der Bühne einen Poetry- Beitrag aufführen.

Etliche Karten sind noch zu haben, um den Saal des Stadttheaters Aachen zu füllen. Die Eintrittskarten kosten in unterschiedlichen Preiskategorien 17 bis 39 Euro. Sie sind in allen Vorverkaufsstellen, unter anderem im Mediastore des Zeitungsverlags, Großkölnstraße 56, und online unter www.reservix.de erhältlich.

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