Aachen - Besonderer Adrenalin-Kick: Öcher Bend im freien Fall

Besonderer Adrenalin-Kick: Öcher Bend im freien Fall

Von: Sarah Siemons
Letzte Aktualisierung:
bend_bu
Auf dem Bend geht es bald wieder rund.

Aachen. Um sich Gedanken zu machen, bleibt nicht viel Zeit. Es reicht gerade, um das Kribbeln in der Magengegend zu genießen, das sich allmählich ausbreitet, während der Sitz langsam in die Höhe fährt. Noch ein Stückchen und noch ein Stückchen und dann noch ein Stückchen - bis auf 32 Meter.

Gerade hat man den Drehturm auf dem Lousberg ausgemacht, da saust man auch schon im freien Fall in die Tiefe. Ohne Vorwarnung. Diesen Adrenalin-Kick gibt es zu Ostern zum ersten Mal auf dem Öcher Bend. Der mobile Turm „Adrenalin” feiert hier vom 11. bis zum 27. April sogar seine Deutschland-Premiere.

Ein paar Meter weiter steht der „Star Flyer”, der sogar in einer Höhe von 55 Metern für ordentlichen Nervenkitzel sorgt. „So eine Besetzung der Extraklasse an Fahrgeschäften gab es in Aachen noch nie”, sagt Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes. „Doch das ist es nicht allein, was unser Volksfest so besonders macht”, sagt Bend-Manager Peter Krings.

Denn neben den Karussells, den Achter- und Geisterbahnen, dem Autoscooter, dem Riesenrad und vielen weiteren Attraktionen, gibt es auch in diesem Jahr vom 11. bis zum 27. April wieder ein Rahmenprogramm auf der Bühne, abwechselnde Thementage und ein Angebot für alle Leckermäuler. „Das findet man in Deutschland zu Ostern kein zweites Mal”, sagt Loosen.

Seit das Eurogress an der Planung des Bends beteiligt ist, hat sich auf dem Platz an der Süsterfeldstraße einiges verändert. Neue Laufwege und viele Kreuzungen machen es jetzt möglich, ganz individuell an den 117 Ständen vorbei zu schlendern. Neu ist auch die erweiterte Budengasse mit den Verkaufsständen.

„Wir wollen einfach die ganze Familie ansprechen”, sagt Krings. Dazu dienen auch die unterschiedlichen Thementage: Beispielsweise der „Rosa Montag” am 20. April mit einer Travestieshow auf der Bühne oder der Euregiotag am 14. April, bei der sich der gesamte Osterbend im Oranje-Look zeigt und die niederländische Band „Sjlappe Kroam” für Unterhaltung sorgt.

„Dabei sind die Standgebühren nicht gestiegen”, erklärt Loosen stolz. Das spiegeln auch die Preise für die Besucher wieder. Seit der Euroeinführung seien diese nicht mehr angehoben worden. Mit 400.000 Besuchern wird gerechnet.

Dafür muss nur das Wetter noch mitspielen, denn im vergangenen Jahr hat der Schnee zu Ostern den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von den erwarteten Besuchern waren lediglich ein Viertel gekommen.

„Doch wir sind guter Dinge”, zeigt sich Krings optimistisch, dass die Marke in diesem Jahr wieder erreicht wird. Und das nicht nur, weil man auf dem Bend mit dem „Adrenalin” fast 30 Meter tief fällt und mit dem Star Flyer” über 50 Meter hoch fliegt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert