Besondere Momente für Zuschauer und Moderatoren

Von: Holger Richter
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Laura Beemelmanns, Tom Vogel und Katharina Menne haben während des CHIO am Medienzentrum moderiert. Foto: Harald Krömer

Aachen. Nach dieser Woche könnten die drei sicher jede Talkshow moderieren. Denn Laura Beemelmanns, Katharina Menne und Tom Vogel haben während des CHIO an die hundert Interviews und Gespräche geführt, Gewinnspiele angekündigt und ausgelost und vieles mehr – und das alles live auf der Bühne des Medienzentrums des Medienhauses Aachen mitten in der Soers.

„In der Vorbereitung ist die Woche auf der Interviewbühne sicher stressig“, sagt Tom Vogel, „wenn die Interviews dann, laufen ist man total fokussiert“, fügt der 37-jährige „Nachrichten“-Redakteur hinzu. „Aber wenn es dann vorbei ist, dann ist man froh, dass man es gemacht hat.“

Nun ist der CHIO vorbei und die drei haben viel erlebt. Von Olympiasiegerin Isabell Werth über Bundestrainer, Reiter und Fachleuten bis hin zum Hufschmied Gerd Lamberty haben Laura Beemelmanns, Katharina Menne und Tom Vogel so ziemlich mit jedem gesprochen, der zum Ablauf des Turniers beigetragen hat. Dabei sind Vogel und Beemelmanns Tageszeitungsredakteure und Menne Volontärin, also Redakteurin in der Ausbildung und keine ausgebildeten Moderatoren. „Ich habe mir im Vorfeld immer wieder gesagt, dass ich im Redaktionsalltag ja auch Interviews führe, wenn ich recherchiere“, sagt Menne, „nur sind das meist Gespräche, die ich dann zu Texten formuliere.“ Die 27-Jährige zum ersten Mal als Moderatorin dabei. In der CHIO-Woche hat sie gelernt, dass Live-Interviews auf den Punkt sitzen müssen. „Da gibt es kein Gelaber.“

Tom Vogel und die 29-jährige Laura Beemelmanns sind schon zum vierten Mal auf der Interviewbühne aktiv. Doch ohne Assistentin Eva Pohl wären auch sie aufgeschmissen gewesen. „Eva ist selbst Dressurreiterin“, erzählt Laura Beemelmanns, „bei so vielen Interviewgästen kann man nicht alle Fakten sofort parat haben. Eva hat uns immer perfekt vorbereitet.“

Zwei Hauptkampftage

Hauptkampftage für die drei waren der Soerser Sonntag und der Geländesamstag. Vor allem der Soerser Sonntag bedürfe guter Vorbereitung, verrät Beemelmanns. Weil an dem Tag nur wenige Sportler auf dem Gelände seien, müssen die Interviewpartner vorher eingeladen werden. „Das beginnt Wochen vorher“, sagt Tom Vogel, „wir führen in dieser Zeit bestimmt ebenso viele Telefonate mit möglichen Gästen oder mit dem technischen Leiter des Medienzentrums, Michael Cosler, wie wir Interviews auf der Bühne führen.“

Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Nicht nur die Zuschauer wurden aufs Beste unterhalten und informiert, auch sie selbst erlebten persönliche Höhepunkte. Für Katharina Menne waren es die Voltigierer, die auf der Bühne ihr nicht nur Rede und Antwort standen, sondern auch live im Medienzentrum voltigierten – ohne Pferd allerdings. Tom Vogel war angetan von Frau Antje, für die er ein englischsprachiges Interview vorbereitet hatte – und die dann doch Deutsch sprach. Und Laura Beemelmanns bewunderte Isabell Werth: „Sie ist Dressur-Olympiasiegerin und in ihrer Sportart ein Weltstar. Und im Gespräch ist sie trotzdem so nett und bodenständig. Das fand ich super.“

Und die Zuschauer vor der Bühne sicher auch. Und zwar nicht nur die Leistung von Isabell Werth, sondern auch die von Laura Beemelmanns, Katharina Menne und Tom Vogel.

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