Besondere „Baustelle” mit literarischem Schwerpunkt

Von: gsi
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Werkelt mit Elan auf der „Baustelle” Literatur in Aachen: die Teilnehmer der 2. Schlüsselloch-Lesenacht mit „Polier” Herbert Senden (vorne Mitte). Foto: Gerd Simons

Aachen. „Nach der gelungenen Feuertaufe unser 1. Schlüsselloch-Lesenacht im Oktober 2008 im Saalbau Kappertz setzen wir unsere Autorenlesungen fort.

Unser Ziel ist es, die Schlüsselloch-Lesenächte im Kulturangebot dauerhaft zu etablieren”, hat Veranstalter Herbert Senden ein klares Ziel vor Augen. Am Samstag, 9. Mai, ab 20 Uhr, ist es so weit.

„Bei unseren Schlüsselloch-Lesenächten sollte man sich von allen Erfahrungen und Gedanken frei machen, die man bisher mit literarischen Veranstaltungen gemacht hat”, will Senden Vorbehalte gegenüber der Literatur im Keim ersticken. „Wer mich kennt weiß, dass bei meinen Veranstaltungen vieles anders und neu ist.

Die gute Resonanz seitens des Publikums auf unsere 1. Lesenacht beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, fügt er hinzu. Im Vergleich zur Premiere wird es im Ablauf einige leichte Veränderungen geben. So wird diesmal Ulli Wollgarten, einer der Initiatoren der Lesenächte, durch das Programm führen.

Und die Veranstalter wollen die Gesamtdauer der Lesung auf ein gesundes Maß von etwas mehr als zwei Stunden beschränken. Bei der 2. Schlüsselloch-Lesenacht, die den Titel „Baustelle Leben” trägt, werden Thomas Schwabe, Ulli Wollgarten, Bruno Brings, Carsten Berg, Bernd Müllender, Sebastian Ybbs und der bekannte Pantominenkünstler Globo vertreten sein.

„Das ist das erste Mal, dass ich eigenverfasste Texte im Rahmen einer solchen Veranstaltung vortragen darf und ich freue mich sehr darauf, im Kollektiv mit den anderen Autoren zu agieren”, erzählt Globo.

Bei der Lesenacht ist der Name „Baustelle Leben” Programm. „Zwar war bei der Namensfindung vordergründig die Langzeitbaustelle vor der Rockkneipe Schlüsselloch auf dem Boxgraben gemeint, aber auf Baustellen tobt das Leben und das kann viele Baustellen haben”, erläutert Wollgarten. „Außerdem gibt es im Leben Dinge, die der Mensch gerne macht: aufreißen und baggern”, fügt Thomas Schwabe augenzwinkernd hinzu.

Musikalisch abgerundet wird die Zweitauflage der Schlüsselloch-Lesenacht, die durch die Aachener Drogenhilfe unterstützt wird, durch waschechten Blues op Öcher Platt, den Dieter Kaspari, Charly Büchel und Gordon Smith beisteuern werden.
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