Berührende und zeitlose Geschichte

Von: Carolin Kruff
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Mit Kindern für Kinder: Die Bühne '78 führt an den ersten beiden Adventswochenenden das Weihnachtsmärchen "Urmel aus dem Eis" auf. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wer kennt nicht Max Kruses berührende und zeitlose Kindergeschichte „Urmel aus dem Eis“ mit den originellen Tiergestalten Wutz, Wawa Waran, Schusch, Seele-Fant und Ping Pinguin? Sie alle leben auf der Südseeinsel Titiwu, wo der zerstreute Professor Habakuk Tibatong eine Sprachschule für Tiere eröffnet hat.

Mit beachtlichem Erfolg, auch wenn jedes Tier außer Wutz einen kleinen Sprachfehler behält. Eines Tages wird der harmonische Alltag auf der Insel jedoch ordentlich durcheinander gewirbelt: Das Meer spült einen Eisberg mit einem Ei an den Strand, aus dem kurz darauf das liebevolle Urmel, ein drolliges grünes Tierchen aus der Dinosaurierzeit, schlüpft. Von dem Tag an steht die ganze Insel Kopf, und auch das eine oder andere spannende Abenteuer ist zu bewältigen.

Berühmt geworden durch die Augsburger Puppenkiste, welche die fantasievolle Geschichte als Puppenspiel erstmalig 1969 im Fernsehen zeigte, wird „Urmel aus dem Eis“ nun von der Bühne ’78 in Aachen als Weihnachtsmärchen auf die Bühne gebracht. „Mit Kindern für Kinder“ lautet das Motto des Weihnachtsmärchens, auch wenn bei den insgesamt 16 Darstellern von Kindern über Teenager bis hin zu Erwachsenen jede Altersklasse vorhanden ist. Einige kleinere Rollen wurden in diesem Jahr sogar hinzuerfunden, damit jedes Kind, das mitspielen wollte, auf der Bühne stehen kann.

Die Aufführung eines Weihnachtsmärchens in der Vorweihnachtszeit hat bei der Bühne ’78 mittlerweile Tradition. Von Klassikern wie Grimms Schneewittchen, Rumpelstilzchen und Dornröschen oder modernen Stücken wie dem Dschungelbuch oder Jim Knopf war in den letzten Jahren eine bunte Mischung vertreten. „Im vergangenen Jahr konnten Kinder bei einer Befragung ankreuzen, welches Weihnachtsmärchen sie gerne als nächstes sehen möchten. ‚Urmel aus dem Eis’ war eindeutig der Favorit“, erzählt Sabine Grendel, die in diesem Jahr nicht nur als Hausschwein Wutz auf der Bühne steht, sondern gemeinsam mit Ute Rentmeister erstmalig die Regie übernommen hat.

Mit sechs Vorstellungen an den ersten beiden Adventswochenenden möchte die Bühne ’78 Kindern ab drei Jahre und natürlich auch allen Erwachsenen mit einer spannenden Geschichte, tollen Darstellern, bunten Kostümen, einer fantasievollen Kulisse, Musik und ausgetüftelten technischen Effekten auch in diesem Jahr ein märchenhaftes Theatervergnügen bereiten. Karten für alle Vorstellungen sind noch vorhanden.

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