Bereicherung für jeden Freund dieses Doms

Von: Tim Habicht
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Sie stellten das neue Buch über den Aachener Dom vor: (v.l.) Dr. Walter Maas, Pit Siebigs, Rainer Boos und Dompropst Helmut Poqué. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Seit 1978 ist er als erstes Baudenkmal der Bundesrepublik in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, Jahr für Jahr bringt er tausende Touristen zum Staunen, und 30 waschechte Könige wurden in seinen Mauern gekrönt. Die Rede ist natürlich vom Aachener Dom.

Und genau von diesem prunkvollen Bauwerk handelt der nun veröffentlichte Bildband „Der Aachener Dom“ mit Texten von Dr. Walter Maas und eindrucksvollen Bildern von Pit Siebigs, erschienen im Verlag Schnell und Steiner.

„Es gibt viele Möglichkeiten, sich das Thema Aachener Dom zu erschließen. Eine davon ist eindeutig dieser Bildband. Er wird eine Bereicherung für jeden, der sich seinen Texten und Bildern stellt. Außerdem werden sicherlich viele Menschen animiert, unseren Dom zu besuchen. Es gibt schon viele Bücher über den Aachener Dom – aber dieser Bildband ist etwas Besonderes“, äußert sich Dompropst Msgr. Helmut Poqué lobend im Rahmen der Präsentation.

Auf insgesamt 184 Seiten führt das Buch anschaulich und verständlich durch den Aachener Dom und seine Geschichte. „Die Texte sind präzise formuliert und sowohl für Experten als auch für Interessierte gedacht“, beschreibt Dr. Georg Minkenberg, Leiter der Domschatzkammer. Weiter sagt er: „Man erlebt den Dom mit den Augen von Pit Siebigs und bekommt einen neuen, subjektiven Blick. Das ist ohne Frage etwas Neues und Gutes für jeden Betrachter.“

Theologische Bedeutung

Das Buch umfasst neben den kunstvollen Fotografien auch Grundrisse und weitere Fachbeiträge. Der Inhalt spiegelt den neuesten wissenschaftlichen Stand wieder. Sowohl die theologische Bedeutung des Doms, als auch Beiträge zur Domschatzkammer oder den aktuellen Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten am Aachener Dom werden thematisiert – eine umfassende, fundierte Gesamtdarstellung.

Dr. Walter Maas spricht weitere Besonderheiten des Buches an: „Die Fotos bilden keinen isolierten Block mehr, sondern sind in den Text integriert. Außerdem wurde erstmals auf alle Kapellenbauten des Doms eingegangen. Man bekommt jetzt auch einen Blick auf die Stellen im Dom, die man sonst nicht besuchen darf. Das Format des Buches ist groß und repräsentativ.“ Wenn man in irgendeiner Weise Interesse am Aachener Dom zeige, sei dieses Buch ein Muss. Ein Buch, so schön und gut wie der Dom selbst.

Erhältlich ist „Der Aachener Dom“ in allen örtlichen Buchhandlungen zum Preis von 29,95 Euro.

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