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Benno-Werth-Ausstellung: Ein Erfolg auf der ganzen Linie

Von: xen
Letzte Aktualisierung:
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Setzten auf ihre Weise einen feinen Schlussakkord unter die Ausstellung mit Werken ihres verstorbenen Vaters in Vaals: Benno Werths Töchter Ulla, Saskia, Bylla, Claudia, Aurelia, Angela und Isa. Foto: A. Herrmann

Vaals. Am 31. Januar 2015 ist Benno Werth gestorben. Zwei Jahre später zeigten seine Töchter und seine Lebensgefährtin Professor Gisela Engeln-Müllges einen großen Teil des Nachlasses in De Kopermolen in Vaals.

Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde des Künstlers und ehemaligen Dekans des Fachbereichs Design sowie Professors für Plastisches Gestalten und Formgestaltung der Fachhochschule Aachen waren seit Anfang Dezember zu sehen.

Jetzt schloss die erfolgreiche Ausstellung mit einer familiär gestalteten Finissage, bei der Werths Töchter Ulla Werth-Kels und Claudia Seuffert mit Flöte und Klavier für exzellente Musik sorgten. „Eine kleine Unendlichkeit scheint in jedem Bild, in jeder Skulptur verborgen“, zitierte Joachim Koch, bei der Stiftung der Kopermolen für die Kunstausstellungen zuständig, einen Kunstkritiker. Und weiter: „Immer wieder in einander laufende Formen können das Geheimnis einer ganzen Welt in sich bergen.“

Er werde die Werke in der der Kopermolen vermissen, gab Koch unumwunden zu. Werth selbst, dessen Werke in ganz Deutschland und auch in den USA in Museen zu finden sind, hat zuletzt vor sechs Jahren in De Kopermolen ausgestellt. Dabei sei die ehemalige Kirche keine Galerie, in der jedes Bild und jedes Werk perfekt ausgeleuchtet werden kann.

Ein Bild mussten Tochter sowie Kuratorin Saskia Werth und Joachim Koch gar in den schmalen Gang hinter der Orgel hängen. „Aber die Werke haben hier eine ganz eigene, individuelle Wirkung entwickelt“, so Koch. „Diese Ausstellung ist uns wirklich besonders gelungen.“ Das habe sich sowohl an den Besucherzahlen als auch an den überdurchschnittlich vielen Verkäufen gezeigt.

Wer die Gelegenheit verpasst hat, die Werke Benno Werths zu sehen, kann zumindest seine einzigartige Gusstechnik im Mai wieder bewundern. Denn dann stellt Werths langjährige Lebensgefährtin Engeln-Müllges eigene Werke aus. „Sie hat die Gusstechnik von Werth übernommen“, erklärte Koch.

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