Bennet Kutsch hat sich Klängen der Weltmusik verschrieben

Von: Rauke Xenia Bornefeld
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Bringt sein erstes Kurzalbum: Bennet Kutsch. Foto: Felix Bünning

Aachen. „Arise“ heißt das erste Kurz-Album (EP) von Bennet Kutsch. Zusammen mit Mathias Brede (Keyboard), Yeray Diaz Hurtado (Gitarre), Johannes Fabry (Bass), Max Hilpert (Schlagzeug) und Christiana Yejide Kogbe (Background) stellt der Singer-/Songwriter aus Aachen die CD am Sonntag, 14. Juni, um 20 Uhr im Dumont an der Zollernstraße vor.

Als der 22-Jährige vor zwei Jahren nach einer längeren Mittelamerika- und Jamaikareise wieder in Deutschland war, stand es fest: Musik will er nun professionell betreiben. Begleitet hat sie ihn schon viele Jahre: Saxophon als Kind, mit 15 Jahren Gitarre, mit 17 Konzerte und Studioaufenthalte. Neben einem Afrikanistik-Studium soll sie nun aber mehr sein als ein schönes Hobby. „Ich kannte Mathias Brede flüchtig. Am Telefon überzeugte ich ihn von meiner Musik“, erzählt Kutsch im Gespräch.

Seitdem arbeiten die beiden zusammen: Kutsch textet und komponiert, gemeinsam arrangieren die beiden die Songs für die professionellen Musikerkollegen. „Ich mag die Arbeit als Solokünstler, der sich bei Bedarf Verstärkung holt. So kommt keine Routine auf, es gibt jede Menge neue Impulse.“

Denen spürt Kutsch ohnehin am allerliebsten nach – oft in Begegnungen mit anderen Menschen. „Jegliche Kulturen faszinieren mich. Egal ob in Afrika oder Mittelamerika oder sonst wo.“ Inspirationen für seine Songs findet er aber in nahezu allen Situationen. „Wenn mich Gefühle überfallen, ich einige Zeit zum Nachdenken brauche, kann daraus ein Song entstehen“, sagt Kutsch.

Darin geht es dann oft darum, wie man sich selbst besser kennen lernen kann. Stilistisch ist Kutsch weltweit unterwegs. „Schon als Teeny habe ich Black Music gehört, durch meine Mutter bin ich früh an den afroamerikanischen Jazz geraten – Miles Davis, Charly Parker. Und Reggae steckt einfach in mir“, beschreibt Kutsch sein musikalisches Zuhause. Einflüsse von Reisen bleiben natürlich nicht aus.

Bei aller Professionalität, ersten Achtungserfolgen und einer gewissen Bekanntheit in seiner Heimatstadt steht Kutsch noch am Anfang seiner Karriere. „Natürlich habe ich den Anspruch, zukünftig noch bessere Songs zu schreiben, aber ich bin mit der EP sehr zufrieden. Sie ist reif“, meint er.

Nach dem „Familientreffen“ im Dumont am Sonntag steckt er alle Energie in die Planung und Vorbereitung einer Tour durch Deutschland. Solange kann Bennet Kutsch von der Konserve im Ohr bleiben: „Arise“ gibt es ab 14. Juni für sieben Euro online unter www.bennet-music.com oder im Plattenladen „TamTam“ in der Franzstraße.

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