Benefiz-Kunstauktion: Mit jedem Hammerschlag viel Gutes tun

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In der Vorbereitung für die Kunstauktion: Schirmherr Tim Hammer, Mitinitiator Wolfgang Habedank, Katja Stahl (Hospizstiftung), Moderator Boris Bongers und als Experte Galerist Andreas Petzold (von links). Foto: Michael Jaspers

Aachen. Ein wichtiges Datum für die Hospizstiftung der Region Aachen: Sonntag, 10. November. An diesem Tag findet in der Aachener Aula Carolina die erste Benefiz-Kunstauktion statt, deren Erlöse Kauf und Umbau des „Hospiz am Iterbach“ in Walheim (vormals Itertalklinik) zugute kommen.

Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler haben Werke für den guten Zweck gespendet. Eine Vorbesichtigung findet am selben Tag von 12 bis 14 Uhr statt, ebenso am Samstag zuvor von 15 bis 17 Uhr. Es werden Gemälde, Skulpturen, Fotokunst, Lichtinstallationen und mehr von bekannten Künstlern versteigert, zum großen Teil Unikate, die eigens für diese Kunstauktion gefertigt worden sind.

Großes Entgegenkommen

Interessant für Kunstliebhaber und -interessierte: Durch das großzügige Entgegenkommen aller Künstler kann mit einem geringen Rufpreis in die Auktion gestartet werden. Dabei deckt die Bandbreite ein durchaus großes Spektrum ab: Die zur Versteigerung stehenden Werke werden im Bereich von 300 Euro bis hin zum gut fünfstelligen Betrag gehandelt.

Für die Fachkompetenz bei Vorbereitung und Durchführung der Auktion steht Andreas Petzold von der Galerie am Elisengarten; Moderator und Auktionator ist Boris Bongers, in der Session 2006 Karnevalsprinz und nicht nur in dieser Funktion dem Hospiz-Thema sehr zugetan. Aufgaben und Zweck der Hospizbewegung erläutert Ulla Schmidt als Vorsitzende des Kuratoriums der Hospizstiftung.

Die Hospizstiftung Region Aachen setzt sich für schwer kranke Menschen am Lebensende ein: Würdevoll leben bis zuletzt soll eine Selbstverständlichkeit werden. Da die Kapazitäten des bestehenden Hospizes in der Region, dem „Haus Hörn“, nicht ausreichen, entsteht gerade ein zweites Hospiz – das „Hospiz am Iterbach“.

Für die Finanzierung werden zwei Millionen Euro benötigt – ein Projekt, in das sich bereits zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen aus der Region eingebracht haben. Der weiteren Realisierung dieses Projektes dient eben auch genannte Kunstauktion, zu der bei freiem Eintritt alle Kunstinteressierten eingeladen sind. Eine spezielle Einladung ist nicht nötig.

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