Aachen - Benefiz-Gala: Hand in Hand für die gute Sache

Benefiz-Gala: Hand in Hand für die gute Sache

Von: David Grzeschick
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Öcher Wohltätigkeitsveranstaltung: Ob artistische Einlagen von Schülern des "Circus Configurani" oder musikalische Beiträge - bei der Benefiz-Gala von "Hand in Hand" gab es viel zu sehen und zu hören. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wie Markus Jussen die Idee zu „Hand in Hand“ gekommen ist? Diese Frage kann er ohne großes Nachdenken beantworten. „Es gibt einfach viele Probleme auf dieser Welt“, erklärt Jussen. Vor einigen Jahren war es ihm dann zu viel geworden. „Ich hatte überhaupt kein Weihnachtsgefühl mehr.“ Stattdessen realisierte Jussen, dass es viele Einrichtungen gibt, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Und welche Zeit im Jahr eignet sich schon besser dafür, einmal innezuhalten und an die Schwachen zu denken, als die Adventszeit?

So kam es, dass „Hand in Hand“ vor acht Jahren aus einer kleinen, sehr privaten Idee von Markus Jussen hervorging. Die jährliche Benefiz-Gala hat seitdem stark an Bekanntheit zugelegt und fand nun zum achten Mal im Aposto im Kapuziner Karee statt. Die Schirmherrschaft hatten Oberbürgermeister Marcel Philipp und Ex-Alemannia-Spieler Rainer Plaßhenrich übernommen.

Das Programm startete mit Darbietungen des „Circus Configurani“, der aus Schülerinnen und Schülern der Viktoriaschule besteht. Danach folgten Gesangseinlagen, unter anderem von Jupp Ebert, und ein Zauberact von Patrick Mirage. Eines der persönlichen Highlights von Jussen war der Auftritt von Kindern der Domsingschule, die in diesem Rahmen das erste Mal mitwirkten.

Im gut besuchten Aposto erntete das Programm, durch das Robert Moonen führte, immer wieder großen Beifall. Moonen lobte gleich zu Beginn Jussens großes Engagement für die Veranstaltung, für die er erneut viele Überstunden aufgebracht habe. Denn: Die Bilanz von „Hand in Hand“ lässt sich sehen. In der Zeit seit 2008 konnten insgesamt rund 120.00 Euro für den guten Zweck gesammelt werden.

Auch in diesem Jahr kann Jussen schon jetzt auf eine stolze Summe zurückschauen. Stand Sonntag waren es mehr als 5500 Euro, die für „Hand in Hand“ eingegangen waren. Das Geld ist zum einen durch Los-Verkäufe einer Wohltätigkeitstombola zusammengekommen, zum anderen durch Sponsoren.

Und wer wird unterstützt? „Zum einen natürlich die, denen wir schon seit Jahren helfen“, gab Jussen zu Protokoll. Die Erlöse gehen dieses Jahr unter anderem an die Caritas und Misereor, die gespendeten Geschenke kommen beispielsweise der Einrichtung „Maria im Tann“ zugute. Aber auch der neue Aachener Bischof, Dr. Helmut Dieser, soll dieses Jahr einen Geldbetrag bekommen – als eine Art Willkommensgeschenk. „Er kann das Geld dort einsetzen, wo er es als sinnvoll erachtet“, erklärte Jussen.

Auch wenn die Benefiz-Gala für dieses Jahr vorbei ist: Lose können noch bis Donnerstag, 9 Dezember an allen bekannten Vorverkaufsstellen (unter anderem im Aposto sowie in WOF-Studios) erworben werden. Auch der Charity-Baum bei „Lust for Life“ bleibt noch entsprechend lange stehen. Und dass es 2017 weitergeht, steht für Jussen außer Frage. „,Hand in Hand‘ ist ein langfristiges Projekt, das fortgesetzt wird“, versprach Jussen.

Mehr Infos im Internet: www.handinhand-aachen.de

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