Beim Karlsfest geht es nicht nur um die Wurst

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Bestens gerüstet fürs historische Karlsfest an authentischer Stätte: Die Organisatoren Robert Wolf, OB, Liliane von Limburg, Wolfgang Flachs, Norbert von Thule, Dr. Andre Schievenbusch und Peter Brust (von links) freuen sich aufs Spektakel an historischer Stätte. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. 1196 Jahre ist es nun her, dass der Ur-Aachener Kaiser Karl gestorben ist. Seit 2003 ist dies in Aachen ein Grund, das Karlsfest zu feiern.

Das Karlsfest, so Oberbürgermeister Philipp, sei ein „Fest, das die Eigenarten und Besonderheiten unserer Geschichte besonders zum Ausdruck bringt”. Es sei „nicht nur ein Fest für die Aachener, sondern ein Öcher Original”.

Der Todestag des Kaisers wird auf den 28. Januar datiert. Auch in diesem Jahr werden am letzten Januarsonntag, den 31. Januar von 11.30 Uhr bis 16 Uhr kostümierte Ritter und Gesangsgruppen am Markt zu bestaunen sein, wo auch die traditionelle Karlswurst, eine Kreation der Fleischerinnung mit Kräutern aus dem Karlsgarten, mit Eintopf und Dinkelbrot angeboten werden wird. Im Haus Löwenstein hat Oberbürgermeister Marcel Philipp, gemeinsam mit Vertretern der Fleischerinnung - die das Fest organisieren -, das Programm des diesjährigen Karlsfestes vorgestellt.

Der Tag beginnt mit einem Pontifikalamt im Dom und mündet in ein buntes mittelalterlichen Treiben vor dem Aachener Rathaus. Ein Novum beim diesjährigen Karlsfest wird die Teilnahme der Ersten Öcher Hunnenhorde sein, was ein „richtiges Gelage” verspricht. Außerdem mit dabei: Die Aachener Stadtreiter, Die Ritter vom Eynevolk oder Arnd Jansen mit seinem Saker-Falken.

Um das leibliche Wohl kümmern sich dabei Experten: Die Aachener Fleischerinnung reicht zu Eintopf und Dinkelbrot die „Karlswurst”, die mit allerlei Kräutern aus der Liste des Karlsgartens verfeinert wird. Eine Delikatesse also, auf die die Aachener mit Recht stolz sein dürfen, wie Obermeister Wolfgang Flachs erklärt: „Wir sind dabei, die Karlswurst europaweit schützen zu lassen. Sie ist eine echte Spezialität unserer Stadt und hat auch enorme Außenwirkung - schließlich wird sie noch traditionell handwerklich hergestellt und ist kein Industrieprodukt.”

Ebenso werden bei einem „Tag der offenen Tür” die Tore des Rathauses für alle Besucher geöffnet und sämtliche Räumlichkeiten dem Publikum zugänglich gemacht: Ein Angebot, von dem in den vergangenen Jahren zwischen 4000 und 6000 Besucher Gebrauch machten.

Der Erlös des Festes kommt dem Rathausverein zu Gute.

Das Karlsfest findet traditionell anlässlich von Kaiser Karls Todestag (28. Januar) am letzten Januarsonntag statt. Es beginnt am 31. Januar mit dem Pontifikalamt im Dom um 10 Uhr, anschließend wird von 11.30 Uhr an im und rund um das Rathaus gefeiert.
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