Beim CHIO 2017 stehen keine großen Änderungen an

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
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Grundsätzlich bleibt beim CHIO 2017 vom 14. bis 23. Juli fast alles beim alten. Foto: Krömer

Aachen. Die Wortspiele drängen sich förmlich auf: „Alle Jahre wieder“ könnte man 231 Tage vor dem nächsten CHIO in der Soers passend zur Jahreszeit sagen. Oder mit Blick auf Silvester auch: „The same procedure as every year...“

Der Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Carl Meulenbergh, drückt das so aus: „2016 haben wir 100 Prozent CHIO versprochen und 2017 werden wir wieder 100 Prozent CHIO haben.“ Oder noch anders: „Wir werden nicht ganz so viel ändern“, kündigt der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman an.

Also grundsätzlich bleibt beim CHIO 2017 vom 14. bis 23. Juli fast alles beim alten. Warum auch etwas ändern, was der Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, als „ganz besonderes Paket aus Stadion, Sport, Zuschauern und Atmosphäre“ bezeichnet?

Also bleiben die sportlichen Höhepunkte mit dem Nationenpreis der Springreiter am Donnerstagabend, den Großen Preisen von Aachen in der Dressur und im Springreiten am Sonntag sowie den Geländeprüfungen von Fahrern und Vielseitigkeitsreitern am Samstag gleich, zählt Kemperman auf. Und auch im Rahmenprogramm kennen die Turnierbesucher die Eckpunkte bereits aus den Vorjahren: Pferd & Sinfonie am ersten Samstag, Soerser Sonntag und Eröffnungsfeier am Dienstagabend. Neu sind hier lediglich rund 25 Traditionskutschen, die mit einer Ausfahrt Richtung Stadt und Auftritten am Soerser Sonntag das erste Turnierwochenende bereichern werden.

Tracking beim Springreiten

Neu werden auch einige weitere digitale Spielereien im CHIO-Angebot wie etwa ein Tracking beim Springreiten sein. Und neu ist natürlich auch das Partnerland. Doch die Schweden haben 2016 mit ihren Auftritten vor allem während der Eröffnungsfeier die Latte so hoch gelegt, dass Frank Kemperman derzeit noch kein neues Land präsentieren kann. „Einen Interessenten haben wir ablehnen müssen, mit einem weiteren sind wir jetzt aber in guten Gesprächen.“

Er hofft, noch vor Weihnachten Vollzug melden zu können.

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