Bei Rundgängen andere Seiten Aachens kennenlernen

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Aachen. Der Verein Stadtbekannt und Co. lädt am Freitag, 11. März, zu dem Rundgang „Nationalsozialismus in Aachen“ ein. Jan Röder berichtet über die Untaten der Nationalsozialisten und was mit ihnen nach 1944 geschah.

Beispiele aus einer Stadt geprägt durch Industrie, Grenzlage, Katholizismus und Hochschule – ein immer wieder aktueller Rundgang, der neben den Hintergrundinformationen zum Nachdenken und Gedenken anregt. Der Rundgang beginnt um 16 Uhr an der Gedenktafel Alexanderstraße/Peterstraße. Die Anbindung an das Eisenbahnnetz prägte nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, sie veränderte auch das Verständnis der Menschen von Zeit und Raum. Stadtbekannt und Co. erzählt am Samstag, 12. März, von der „Eisenbahngeschichte in Aachen – Die Bahn kommt!“ Vom Hauptbahnhof über den ehemaligen Güterbahnhof Moltkestraße bis zum Bahnhof Rothe Erde gibt es allerhand zu erzählen von politischen Querelen, wirtschaftlichem Taktieren, Unglücksfällen und Meisterleistungen. Treff: Pferdedenkmal am Hauptbahnhof Aachen um 11 Uhr.

Am Sonntag, 13. März, lädt Stadtbekannt & Co. zum Spaziergang „Industrie an der Jülicher Straße – Arbeitsplätze und Konzernpolitik in Aachen“ ein. Eine bewegte Geschichte erzählen die Aachener Großindustrien an der Jülicher Straße zwischen Nordbahnhof und altem Schlachthof. Darunter sind viele bekannt Namen: Talbot/Bombardier, Krantz, Zentis. Vieles hat sich seit der ersten Ansiedlung im 19. Jahrhundert verändert, insbesondere auch hinsichtlich der Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter. Treffpunkt: ehemaliger Nordbahnhof, Jülicher Straße/Lombardenstraße um 11 Uhr.

Die Stadt mal aus einem anderen Blickwinkel erleben, das bietet der Rundgang am Sonntag, 13. März. Unter dem Motto „Alte Häuser erzählen Geschichten“ geht es entlang der denkmalgeschützten Häusern im Zentrum, die genauso wie Dom und Rathaus viel zu erzählen haben über Bewohner, Handwerk und Hauszeichen, auch über geheime Tunnel. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Fischmarkt.

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