Aachen - Bei der Beschilderung nach Brand fehlgeleitet

Bei der Beschilderung nach Brand fehlgeleitet

Von: Thorsten Karbach
Letzte Aktualisierung:
Fehlgeleitet: Das neue Schild
Fehlgeleitet: Das neue Schild am Ortsausgang von Kornelimünster hätte ein „r” vertragen können, schließlich geht es hier nach Brand und eben nicht in drei Kilometern nach „Band”. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Selten hat das Wort Schildbürgerstreich so gut gepasst wie am Napoleonsberg. Denn dort staunten Autofahrer auf dem Weg von Kornelimünster nach Brand nicht schlecht. Schließlich waren sie nicht vom Weg abgekommen, wurden von einem neuen Ortsschild aber nicht nach Brand sondern ins drei Kilometer entfernte „Band” geschickt...

Wie es dazu kommen konnte, kann Rita Klösges vom Pressebüro der Stadt Aachen zwar nicht erklären, sie sagt aber: „Es sieht so aus, als hätten wir uns da vertan.” Stimmt. Die Stadt Aachen ist tatsächlich für die Schilder verantwortlich. Sie lässt sie bedrucken oder klebt die Buchstaben auf und stellt anschließend die Schilder an den Straßenrand. Auf dem Weg nach Brand nun eben ohne „r”. „Das ist uns natürlich unangenehm und wir werden das Schild so schnell wie möglich austauschen”, versichert Klösges. Ins Auge gefallen war der Fauxpas bislang nämlich nicht.

24 000 Verkehrszeichen

Überall können die städtischen Mitarbeiter ihre Augen natürlich nicht haben: fünf städtische Straßenbegeher kontrollieren rund 1000 Kilometer Straßen, Wege und Plätze. Diese Straßen plus 476 sogenannte Ingenieurbauwerke - also Brücken, Durchlässe, Stütz- und Lärmschutzwände - und eben rund 24.000 Verkehrszeichen unterhält der Stadtbetrieb für die Stadt Aachen heute. Dafür hat die Abteilung Straßenunterhaltung/Brückenbau 32 eigene Arbeiter und in der Regel vier Auszubildende zum Straßenwärter. Sie reparieren Schäden in Fahrbahnen und Gehwegen, stellen umgefahrene Verkehrsschilder und Poller wieder auf und sanieren Schäden an Brücken und Stützwänden. Die Aufgaben der Beschilderung reichen von Herstellung, Reparatur und Austausch regulärer Verkehrszeichen bis zur Anfertigung von Sonderschildern.

Übrigens: Schilder nach Haren, Verlauteheide oder Waheim sind bislang nicht ins Blickfeld geraten.
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