Bei den Freunder Maijungen ist die Freude groß

Von: Günther Sander
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Das Maipaar: Rebecca Offermann und Timo Hamacher sind die Repräsentanten der Freunder Maijungen.

Freund. Maijungen, Maibräuche, Maifeste, Maibäume – kurzum: Marc Steinröx, erster Geschäftsführer der Freunder Maijungen, erzählt von den Anfängen, als sich im April 1954 gestandene 13 junge Männer daran schickten, den Mai traditionell zu begrüßen.

Es wurde eine Interessengemeinschaft gegründet, woraus die „Freunder Maijungen 1954“ entsprangen. „In einer Freunder Gaststätte fanden Versammlungen statt, um ein schönes Maifest zu planen“, so Marc Steinröx. Dazu gehörten ein farbig geschmückter Maibaum, ein Königspaar, ein Festzug und eine Tanzveranstaltung.

Das Aushängen der Törchen wurde durch Patrouillen in der Mainacht unterbunden. „Dafür waren die Freunder gerne bereit, einen kleinen Geldbetrag zu spenden“, lacht Steinröx, und bis zum heutigen Tage sei daraus das traditionelle „Sammeln“ im Vorfeld des Maifestes entstanden.

Seit 2009 haben sich die Partnerinnen der Maijungen offiziell zu den „Freunder Maimädels“ gruppiert. Nachwuchsprobleme sieht Steinröx nicht, daher seien in den letzten Jahren die Maikönige eher aus eigenen Reihen gekommen. Das Maikönigspaar wird in Freund in geheimer Wahl durch die Maijungen bestimmt. „Alles aber in Rücksprache mit den potentiellen Königinnen und Königen, versteht sich“, ist zu hören.

In diesem Jahr stand das Königspaar Rebecca Offermann und Timo Hamacher im Mittelpunkt des Freunder „Mai-Spektakels.“ Hinzu gesellten sich fünf weitere Paare. Sie alle erlebten schöne Tage, angefangen vom Aufsetzen des Maibaums am „Freunder Eck“, wo eine echte Gaudi stattfand, ehe der mächtige Baum in seiner Verankerung Aufstellung gefunden hatte.

Am Vortag des 1. Mai gab es im Festzelt an der Eilendorfer Straße den „Tanz in den Mai“, für Stimmung sorgte „Night in Paris.“ Eine rauschende Ballnacht, wie Marc Steinröx schwärmte, habe große Resonanz gefunden. Am Tag darauf seien alle wieder rechtzeitig fit gewesen, denn am Maifeiertag stand der große Festzug durch Freund an. Eine Augenweide der bunte Lindwurm, darunter befreundete Maigesellschaften aus Walheim, Oberforstbach, Orsbach, musikalisch begleitet von den Trommlern und Pfeifern aus Brand.

25 von Kindern bunt geschmückte Fahrräder verliehen dem Umzug ein fröhliches Bild. Marc Steinröx zeigte sich dann auch später mit der Resonanz der „drei hohen Feiertage“ sehr zufrieden.

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