Beeindruckende Atmosphäre beim 3. Tivoli-Lauf

Von: red
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Perfektes Badewetter herrschte am Pfingssonntag in Aachen. Doch statt in Freibädern oder Badeseen den Sprung ins kühle Nass zu wagen, entschieden sich rund 1300 Menschen fürs Schwitzen und suchten die sportliche Herausforderung: beim 3. Tivoli-Lauf. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Perfektes Badewetter herrschte am Pfingssonntag in Aachen. Doch statt in Freibädern oder Badeseen den Sprung ins kühle Nass zu wagen, entschieden sich rund 1300 Menschen fürs Schwitzen und suchten die sportliche Herausforderung: beim 3. Tivoli-Lauf.

Und auch zahlreiche Zuschauer hatte es an die Strecke rund um Tivoli und Reitstadion getrieben. Alle - Teilnehmer und Besucher - sollten voll auf ihre Kosten kommen: Die Läufer lieferten sich über die verschiedenen Laufstrecken spannende und packende Wettkämpfe

Besonders die Atmosphäre im Stadion der Alemannia beeindruckte Groß und Klein. Beim Bambini- und Schüler-Lauf passierte der Nachwuchs ebenso unter tosendem Applaus von den Rängen die Ziellinie wie die etwas Erfahreneren unter den Läufern beim Jedermannlauf und dem Halbmarathon.

"Den Teilnehmerrekord des vergangenen Jahres konnten wie dieses Mal zwar nicht toppen, trotzdem sind wir sehr zufrieden mit der dritten Auflage. Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Besucher an einem Pfingstwochenende den Weg zu diesem Lauf finden", freute sich Rüdiger Coerdt, Leiter der Leichtathletik-Abteilung der Alemannia.

Während die meisten Besucher die Sonnenstrahlen und die hohen Temperaturen sichtlich genossen, war es dem ein oder anderen Läufer verständlicherweise ein paar Grad zu warm. Doch sie wussten sich zu helfen: Statt im Magen landete so mancher gereichter Wasserbecher als Abkühlung über dem Kopf der Läufer.

"Es war sehr kräfteraubend bei dem Wetter, aber es hat Spaß gemacht", meinte Stefan Schnorr. Der Mann von der Aachener Turngemeinde (ATG) hatte am Ende auch allen Grund zufrieden zu sein, schließlich war er mit einer Zeit von 1:14:54 Stunden vor Asad Zaki und Oscar Garcia Morchon der schnellste Läufer beim Halbmarathon. Über diese Platzierung durfte sich auch Steffie Jansen freuen, die sich zum dritten Mal in Folge als schnellste Frau durchsetzte.

Philipp Nawrocki, Einzelsieger der vergangenen beiden Auflagen des Tivoli-Laufes, gewann zusammen mit André Collet und Marius Peters in der Staffel mit einer Zeit von 1:13:43.

Für beste Verpflegung hatten rund 100 fleißige Helfer abseits der Strecke gesorgt. "Ein großes Kompliment an alle Freiwilligen. Ohne sie ist solch ein Laufevent nicht zu stemmen", so Rüdiger Coerdt.

Wie schon in der Vergangenheit stand auch diesmal der Lauf ganz im Zeichen des guten Zwecks. Ein Teil des Erlöses geht daher an die Initiative Running for Kids, für die der in der Region bekannte Langstreckenläufer Peter Borsdorff seit etlichen Jahren sammelt und so Kindern in Not hilft.

Eines durfte am Ende des langen Lauftages rund um Tivoli und Reitstadion des ALRV getrost festgestellt werden: Sowohl für die aktiven Teilnehmer als auch für die zahlreichen Zuschauer abseits der Laufstrecke hatte sich der Besuch vollkommen gelohnt.
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