BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg feiert Richtfest

Von: tys
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Feierten das Richtfest der BDKJ-Jugendbildungsstätte: (v.l.) Architekt Thomas van Heiss, Benedikt Patzelt, Gesa Zollinger (beide BDKJ) und Erika Wald (Architekturbüro Wald). Foto: MIchael Jaspers

Aachen. Die BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg wird ab den Sommerferien 2017 in neuem Glanz erstrahlen. Nach mehr als 30 Jahren wird die Einrichtung saniert und barrierefrei ausgebaut. Im Rahmen des Umbaus wurde am Dienstag der Grundstein gelegt und gleichzeitig das Richtfest gefeiert.

„Sie sollen in diesem Haus Geborgenheit und Heimat finden.“ Passender konnte es in der Urkunde, die mit dem Grundstein eingemauert wurde, nicht stehen. In der Region ist der Rolleferberg ein beliebtes Ziel für Schulausflüge, Erlebnisfahrten oder Ruhetage. Ruhe findet man hier momentan allerdings selten.

Das hat weniger mit einer großen Anzahl von Besuchern zu tun, sondern liegt an den anhaltenden Ausbauarbeiten. Doch die lohnen sich: Nach dem Umbau wird die Jugendbildungsstätte über 22 Betten mehr verfügen. Neben einem neuen Schlaftrakt wird es außerdem einen größeren Speisesaal, einen zusätzlichen Seminarraum und einen neuen Freizeitraum geben. Um einen weiteren Schritt Richtung Barrierefreiheit zu gehen, wird ebenfalls ein Aufzug eingebaut.

Vier Monate war die Jugendbildungsstätte geschlossen, da es nicht möglich war, während des Rohbaus Gruppen mit Kindern sicher zu betreuen. Der komplette restliche Ausbau findet jedoch während des laufenden Betriebs statt. Es ist eine Herausforderung, die nicht ganz einfach zu bewältigen ist. Das sieht auch Gesa Zollinger, Vorsitzende des BDKJ Aachen und der BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg, so: „Es ist für die Gruppen natürlich eine extreme Belastung. Aber auch für uns: Wir mussten leider einige Gruppen ablehnen.“

Den Betrieb wegen der höheren Belastung erneut einzustellen, ist für sie aber undenkbar: „Es ist für ein Haus wie unseres schwer einfach zu schließen – allein aus finanziellen Gründen. Außerdem wollen wir den Ort aufrecht erhalten. Unser Ziel ist es, die Menschen während des Umbaus mitzunehmen.“ Der Fokus aller Beteiligten liegt jetzt auf der Fertigstellung im Sommer 2017. „Wir freuen uns, dass dieser Ort auch in Zukunft wichtig für Kinder und Jugendliche sein wird“, so Zollinger.

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