Baustellen: Aachen verbessert den Informationsfluss

Von: os
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Aachen. Zwei Jahre lang war das Projekt in der Stadtverwaltung selbst eine große Baustelle, doch jetzt herrscht für die Bürger sozusagen freie Fahrt - allerdings nicht was den Verkehrsfluss, sondern was den Datenfluss angeht.

Denn seit Donnerstag ist das neue Baustelleninformationssystem der Stadt im Internet unter www.aachen.de/baustellen freigeschaltet. Informationen kann man auch über die neue Baustellen-Hotline 0241/432-700 erhalten. Auf einer Übersichtskarte sind alle größeren und die meisten kleineren Baustellen abrufbar. Schnell und umfassend kann man sich nun darüber informieren, wer wann und wo die Straße aufreißt, wie lange die Beeinträchtigung dauern soll und welche Sperrungen und Umleitungen es gibt. „Die Bürger sollen auf einen Blick erkennen können, wo was los ist“, sagt Planungsdezernentin Gisela Nacken. „Der Servicegedanke stand für uns dabei im Vordergrund.“

Naturgemäß könne der Service aber nicht so weit gehen, dass künftig allerorten freie Fahrt gilt. „Wir können nicht versprechen, dass es keine Baustellen mehr gibt. Aber unser Ziel muss es sein, sie besser zu koordinieren“, sagt die Dezernentin.

Auch das soll das neue System gewährleisten, in dem intern alle Baumaßnahmen und genehmigungspflichtige Sondernutzungen im Straßenraum - etwa Veranstaltungen - zentral in einer Datenbank erfasst werden. „Schon bei der Eingabe einer neuen Maßnahme erkennen wir, ob es Konflikte mit anderen Baustellen gibt“, erklärt Wolfgang Sanders, Leiter der städtischen Abteilung Straßenverkehr und Sondernutzungen. Das „intelligente System“ reagiere dann mit einer Warnung. So sollen künftig ärgerliche Fehlplanungen vermieden werden. Alle Baustellen, die für die Bürger relevant sind, werden dann auch für die Allgemeinheit online gestellt. Dabei fasst man den Rahmen laut Nacken bewusst weit. „Wir nehmen nicht wie manche anderen Städte nur die Hauptverkehrsstraßen in den Blick, sondern wollen auch zeigen, wo es Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer gibt“, sagt sie. Das beschere der Stadt zwar im neuen Informationssystem einen Stadtplan mit vielen Baustellensymbolen, „aber dazu stehen wir“.

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