Baustelle Elysee: Mauer aus dem 12. Jahrhundert

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Ein Stück bleibt: Der Durchstich zwischen Elisabethstraße und Kapuzinergraben ist komplett. Foto: Michael Jaspers
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Ein Stück der Barbarossa-Kontermauer bleibt erhalten. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Der Abbruch der Gebäude zwischen Kapuzinergraben und Elisabethstraße ist knapp zehn Wochen nach dem Start der Arbeiten weit fortgeschritten. „Wir sind im Zeitplan“, sagt der technische Projektleiter der Landmarken AG, Bernd Hammer.

Und das obwohl auf den Grundstücken Kapuzinergraben 6 und 10 Teile der Kontermauer der alten Barbarossamauer gefunden wurden, mit der im 12. Jahrhundert der Wehrgraben vor der Stadtmauer befestigt wurde.

„Die Kontermauer bleibt selbstverständlich erhalten“, sagt Hammer, der mit den Archäologen der Stadt im direkten Austausch steht. Statiker haben dafür ein Sicherungskonzept erarbeitet, das die Zustimmung der Archäologen der Stadt Aachen und der Bezirksregierung erhalten hat.

Dort laufen Entkernungsarbeiten in der ehemaligen Dresdner Bank, wo in der Schalterhalle Gipskarton- und Aluminiumwände, Teppich- und Holzböden sowie Leuchten zum Teil händig und zum Teil mit einem Mini-Bagger entfernt werden.

Nach Abriss der Elisabethstraße 5 wird nun an der Elisabethstraße entlang der zukünftigen Baugrube ein Berliner Verbau gesetzt. Dabei werden Stahlträger in Bohrungen gebracht und im Zuge der Aushubarbeiten mit Holzbalken ausgefacht, die dann das Gelände und die Straße abstützen. Verankert wird dieser Verbau rückwärtig, sodass die Verankerung ein Stück weit in die Elisabethstraße hineinreichen wird.

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