Bauen in Aachen: Ein turboschneller Gesamtschul-Neubau

Von: stm
Letzte Aktualisierung:
9549993.jpg
Auf der Zielgeraden: Im Sommer sollen die ersten der 54 Wohnungen im „Bogenhof“ in Haaren bezogen werden, 2016 soll alles fertig sein. Die Quadflieg-Gruppe investiert elf Millionen Euro in das Projekt. Foto: Michael Jaspers
9549987.jpg
Baustart für die vierte Gesamtschule an der Sandkaulstraße: Schon im Sommer soll laut Stadt der Rohbau stehen. Im Sommer 2016 soll alles fertig sein. Nur die Kosten sorgen für leichte Verwirrung. Foto: Michael Jaspers

Aachen. In Aachen wird an allen Ecken und Enden gebaut wie selten zuvor. Außerdem sind etliche Großprojekte in Planung. Während die einen Vorhaben voranschreiten, hakt es bei anderen noch. Die AZ stellt in der Serie „Bauen in Aachen“ die Projekte – ob Wohnen oder Gewerbe, Hochschule, Stadt oder Privatinvestor – vor.

Bogenhof

Die Planung: Lange lag das Grundstück Ecke Bogenstraße/Kreuzstraße in Haaren brach. Alte Gebäudereste lockten Kinder und Jugendliche zum Spielen an – eine gefährliche Angelegenheit. Das ist Vergangenheit. Auf der Fläche wird derzeit der Bogenhof errichtet. Bauherr des Wohnprojektes ist die Aachener Unternehmensgruppe Quadflieg, die dort laut André Houben, Geschäftsführer der „G. Quadflieg GmbH“ elf Millionen Euro investiert. Es entstehen 54 Wohneinheiten zwischen 50 und 182 Quadratmeter Größe – insgesamt 3270 Quadratmeter. Der größere Teil sind Eigentumswohnungen, 20 Einheiten will der Investor selber vermieten.

Der Stand der Dinge: Der Rohbau ist abgeschlossen. Derzeit laufen Fassadenarbeiten und Innenausbauten. Den Vermarktungsstand beziffert Houben mit 70 Prozent.

Die Fertigstellung: Laut André Houben können die ersten Wohnungen bereits im Sommer dieses Jahres bezogen werden. Die letzten Einheiten und damit das Gesamtprojekt werden 2016 fertig sein.

Vierte Gesamtschule

Die Planung: Vor Jahren hat die Politik beschlossen, die David-Hansemann-Realschule an der Sandkaulstraße aufzugeben und in diesem Bereich die vierte Gesamtschule zu realisieren. Für eine derart große Schule reicht das bisherige Gebäude mit Hausnummer 12 nicht. So wurde ein Architektenwettbewerb gestartet, der sich mit einem Neubau auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Bastei (Hausnummer 75) beschäftigte. Dabei sollten auch dort bestehende Teile des dortigen Schulgebäudes mitgenutzt werden. Den Wettbewerb gewann schließlich das Büro Kresings aus Münster. Die Kosten von 16 Millionen Euro für den Neubau, Umbau und eine Sporthalle waren der Politik jedoch zu hoch. Die Verwaltung wurde beauftragt, diese auf 13 Millionen Euro zu „drücken“. Es wurde gerechnet – und unter dem Strich kam man nun auf eine Summe von 13,85 Millionen Euro (elf Millionen für das Schulgebäude, 2,85 Millionen für die Sporthalle).

Der Stand der Dinge: Der Abriss alter Gebäudeteile hat bereits stattgefunden, auch die Archäologen waren vor Ort. Seit einigen Tagen wird die Baugrube für die neue Sporthalle ausgehoben. Zudem werden Pfähle für den neuen Mitteltrakt gesetzt. Die aktuelle Angabe der Kosten nähert sich allerdings wieder der einst als zu hoch eingestuften Summe. Nun werden nämlich 11,7 Millionen Euro für die Schule und 3,44 Millionen für die Sporthalle – also zusammen 15,1 Millionen Euro – genannt.

Die Fertigstellung: Laut Axel Costard vom Presseamt soll der Rohbau in den kommenden Wochen beginnen und bereits im August beendet sein. Schon zum Sommer nächsten Jahres soll der komplette Bau inklusive Innenausbau und Freianlagen fertig sein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert