Aachen - Bauen in Aachen: Beste Wohnlagen und Platz für Gläubige

Bauen in Aachen: Beste Wohnlagen und Platz für Gläubige

Von: Oliver Schmetz und Matthias Hinrichs
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Feine Aussichten in Sachen Wohnen, Arbeiten, Begegnung: Die Anlage Abteiblick am Krugenofen soll im Mai fertig sein. Hier entstehen auch drei Gewerbeeinheiten. Foto: Michael Jaspers, Ralf Roeger
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Feine Aussichten in Sachen Wohnen, Arbeiten, Begegnung: Die Pläne für das Zentrum der Evangelischen Kirchengemeinde an der Vaalser Straße sind abgespeckt worden. Foto: Michael Jaspers, Ralf Roeger
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Feine Aussichten in Sachen Wohnen, Arbeiten, Begegnung: Das Gelände des ehemaligen Sandhäuschens soll im Frühjahr für weitere Wohnungen erschlossen werden. Foto: Michael Jaspers, Ralf Roeger

Aachen. Die Stadt verändert ihr Gesicht in selten erlebtem Tempo – an vielen Ecken sprießen weitere Blütenträume in Sachen Wohnen, Arbeiten, Begegnung aus dem Boden. Im siebten Teil unserer aktuellen Bauserie stellen wir drei große Bauprojekte in Burtscheid, Laurensberg und an der Vaalser Straße vor.

Die Planung: Auf dem früheren Betriebsgelände des Aachener Messerherstellers Heusch am Krugenofen sollen Wohnungen entstehen. Geplant sind auf mehr als 5000 Quadratmetern Gesamtfläche 48 Wohneinheiten – von der Zwei- bis zur Fünf-Zimmer-Wohnung – und drei Gewerbeeinheiten.

Charakteristisch für das Projekt soll, wie der Name schon sagt, der Ausblick über Burtscheid sein. Der Anteil öffentlich geförderter Wohnungen beträgt etwa 20 Prozent. Das Investitionsvolumen beziffert der Bauherr, die Aachener Regioplan GmbH, auf insgesamt rund 13 Millionen Euro.

Der Stand der Dinge: „Wir liegen sozusagen in den letzten Zügen“, sagt Projektleiter Hans-Peter Dollmann. Soll heißen: Die Baumaßnahme, die im Mai 2013 mit dem Abbruch der Fabrikanlagen begonnen hatte, ist fast abgeschlossen. „Alles ist verkauft“, sagt Dollmann, „rund 50 Prozent der Wohnungen sind vermietet.“

Die Fertigstellung: Sie ist exakt zwei Jahre nach Baubeginn vorgesehen. Im Mai soll die Wohnanlage „Abteiblick“ bezugsfertig sein.

Kirchenneubau West

Die Planung: Auf einem Grundstück an der Vaalser Straße will die evangelische Kirchengemeinde Aachen eine neue Kirche mitsamt Gemeindezentrum bauen. Dort soll die Gemeindearbeit im Aachener Westen zusammengeführt werden, die bisher in der Arche in Kullen und im Dietrich-Bonhoeffer-Haus auf dem Kronenberg geleistet wird. Für den Neubau, der für Veranstaltungen mit bis zu 300 Menschen ausgelegt werden soll, will die Kirchengemeinde rund vier Millionen Euro investieren.

Der Stand der Dinge: Das Projekt ist umstritten – bei den Bürgern, in der Politik und dem Vernehmen nach auch in der evangelischen Kirche. Denn der Bau soll auf einem Areal entstehen, das einst als ökologische Ausgleichsfläche für die Erweiterung der JVA in der Soers festgelegt wurde. Nun müsste für diesen Ausgleich wiederum anderswo ein Ausgleich geschaffen werden.

Zuletzt kritisierten Grüne und Linke das Projekt im Planungsausschuss als „nicht vertretbar“, doch stimmte das Gremium mit CDU/SPD-Mehrheit für die Bebauung des Areals. Von den Befürwortern wurde das unter anderem damit begründet, dass die Pläne den ökologischen Bedenken angepasst worden seien.

Statt ursprünglich knapp 6000 Quadratmetern umfasse das Plangebiet jetzt nur noch gut 3600 Quadratmeter, wobei insbesondere das ökologisch empfindliche Gelände entlang des Dorbachs unangetastet bleiben soll. Zudem könne die Evangelische Kirchengemeinde eine adäquate Ausgleichsfläche in Verlautenheide schaffen, erklärte Pfarrer Mario Meyer.

Die Fertigstellung: Wann mit dem Bau begonnen werden kann, hängt vom weiteren Verlauf des Bebauungsplanverfahrens ab. Die Offenlage der Pläne soll laut städtischem Presseamt im Mai stattfinden. Der Satzungsbeschluss ist für Herbst vorgesehen, die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans soll im Frühjahr 2016 erfolgen. Für die Bauzeit veranschlagt man rund eineinhalb Jahre.

Laurentiusstraße, ehemaliges Sandhäuschen

Die Planung: An der Laurentius-straße zwischen Laurensberger und Vetschauer Straße, ehemaliges Sandhäuschen, sollen 18 Einfamilienheime in Doppelhäusern und kleinen Hausgruppen entstehen sowie eine 3-geschossige Anlage für Mehrgenerationen-Wohnen.

Der Stand der Dinge: Der Bebauungsplan ist seit Dezember 2013 rechtskräftig, eine Gestaltungssatzung regelt Details für Eindeckung und Dachformen, Gebäudevolumen und Nebenanlagen.

Die Fertigstellung: Das Areal soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2014 erschlossen werden, dann soll auch die Vermarktung starten.

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