Barfuß über Muscheln, Holz und Steine

Von: Katrin Haas
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Dem kalten Wetter zum Trotz: D
Dem kalten Wetter zum Trotz: Die Mutigen testeten sofort den den neuen Barfußparcours auf dem Kronenberg. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Im Geist sehen die Kinder schon pralle Erdbeeren, süße Himbeeren und knackige Möhren in den Beeten am Kinder- und Jugendzentrum St. Hubertus in Kronenberg wachsen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie bei der Eröffnung der neuen Gemüsebeete und von einem Sinnesparcours begeistert auf das neugestaltete Gelände stürmen.

Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur” haben die Teilnehmer der Osterferienspiele (6 bis 12 Jahre) und ihre Betreuer geschätzte 50 Quadratmeter bearbeitet.

Unterstützt durch Gärtner und Hausmeister sind Gemüsebeete, eine „Naschecke” mit Beerensträuchern, eine Klangstraße und ein Barfußparcours entstanden. „Das Thema passte zum Anlass, wir wollten das Außengelände gestalten”, erklärt Christel Schäfer, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums.

Das Thema Ernährung spielt dort eine große Rolle - durch gemeinsames Einkaufen und Kochen lernen die Kinder den richtigen Umgang mit Lebensmitteln. „Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und zeigen den kompletten Kreislauf”, sagt Schäfer. Denn während der ersten Osterferienwoche gruben, pflanzten und bauten die Kinder an den Beeten. Die Ernte können sie kaum abwarten und würden am liebsten jeden Tag ihre Pflanzen gießen.

Auf die Erlebnisstraße

Dort wachsen jetzt unter anderem Erbsen, Möhren, Radieschen, Kartoffeln, Salat und Bohnen. An süßen Früchten warten Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Brombeeren auf die Naschkatzen. Doch neben der Ernährung steht auch der Bau einer Klangstraße und eines Barfußparcours an: Wie hört sich das Geräusch an, wenn ich mit einem Tischtennisschläger auf ein Abflussrohr schlage? Mit alltagstauglichen Materialien wie Tontöpfen, Rohren, Kupfer und Holzstäben bastelten die Kinder die Erlebnisstraße.

Für den Barfußparcours war das Wetter noch ein bisschen frisch, trotzdem trauten sich einige Wagemutige mit bloßen Fußsohlen auf Muscheln, Kieselsteine, Holzstückchen und Sand. Demnächst soll der neue Teil noch erweitert werden, groß genug ist ja das Außengelände in Kronenberg.
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