„Bands im Blick“: Grey Attack am Samstag im Musikbunker

Von: Gerd Simons
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Aachen. Mehr als zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung des CD-Erstlings „Grey@Tack“ der Aachener Hard‘n‘Heavy-Fraktion Grey Attack ins Land gegangen. Mit ihren zwölf bodenständigen und handwerklich sauberen Songs konnte Grey Attack bundesweit eine erste Duftmarke setzen.

Neben Auftritten in den Jahren 2014 und 2015 und der Produktion eines Video-Clips zum Song „Black Rose“ standen bei der Formation um Leader Grey Charles administrative Aufgaben im Fokus. „Wir mussten und in der bundesweiten Hard‘n‘Heavy-Szene aufstellen und einige vertragliche Dinge klären“, erklärt Gitarrist und Sänger Grey Charles.

Mit Blick auf die erste Liga

Wenn man im semiprofessionellen Bereich mit Blick auf die erste Liga arbeiten wolle, dürfe man einige wichtigen Dinge nicht aus den Augen verlieren, setzt der 50-jährige leidenschaftliche Musiker fort. In der einschlägigen Musikpresse wurde der in Aachen von Frank Stumvoll innerhalb von 18 Monaten produzierte Tonträger mit tollen Rezensionen bedacht. Hinzu kam der Abschluss von Verträgen mit einem Label und mit einer Booking-Agentur, was bei Grey Attack weitere Energie freisetzte.

Die Musiker Grey Charlez, J.F.K. (Schlagzeug), Frank Le Gov (Bass) und Wolff H. Mahn (Gitarre) wurden kurzerhand mit der japanisches Heavy-Metal-Ikone Loudness auf Deutschland-Tour geschickt und heizten als Vorband dem Publikum mächtig ein. Und diese kurze Tour, bei der sie sich gekonnt in Szene und mit ihren musikalischen und handwerklichen Fähigkeiten überzeugen konnten, setzte eine kleine Lawine in Bewegung. „Bis heute bekommen wir regelmäßig Anfragen von Tour-Veranstaltern, ob wir nicht als Vorband von großen Acts rocken wollen“, grinst Charles.

Grey Attack befinden sich im zweiten Frühling ihres musikalischen Daseins und genießen die Aufmerksamkeit im Business, der Medien und natürlich auch der Fans in vollen Zügen. „Durch die Tour und die Ereignisse sind wir vier Musiker noch viel enger zusammengewachsen. Und wir wollen es jetzt noch mal wissen“, so Grey Charles weiter, der für die nächste CD bereits elf neue Lieder geschrieben und in seinem Heimstudio entsprechende Demos aufgenommen hat. Noch in diesem Jahr sollen die Aufnahmen beginnen – an der Reglern sitzt dann wieder Produzent Frank Stumvoll.

Musikalisch bleiben sich Grey Attack laut Aussage des umtriebigen Sängers treu, der Sound der neuen Produktion soll aber bodenständiger und erdiger als beim Debüt ausfallen. Während der Kurz-Tour mit Loudness wurden sie von den Nippon-Metallern für eine Tour nach Japan eingeladen. Mit mit der zweiten Vorband der Loudness-Tour, My Own Ghost aus Luxemburg, machen sie auf dem Live-Sektor nun gemeinsame Sachen. So rocken Grey Attack im Kollektiv mit My Own Ghost am kommenden Samstag, 29. Oktober, ab 20 Uhr, live im Musikbunker, Goffartstraße.

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