Aachen - Ballettschule „Freudensprung“: Der „Zauberer“ als beste Werbung

Ballettschule „Freudensprung“: Der „Zauberer“ als beste Werbung

Von: Lamar Aron Klassen
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Farbenfroh: Schülerinnen und Schüler der Ballettschule „Freundensprung“ führten im Eurogress den „Zauberer von Oz“ auf. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Als Sally Hanke die Bühne des Brüssel-Saals im Eurogress betrat, hörten die über 400 Zuschauer ganz genau zu. Die Leiterin der Ballettschule „Freudensprung“ nahm sich kurz vor der Aufführung des „Zauberers von Oz“ die Zeit, um einen Einblick in die rund zwanzigjährige Geschichte der Schule zu geben.

Angefangen mit 50 Tänzerinnen gebe es heute rund 300 Schüler und Schülerinnen, die in verschiedenen Kursen im „Tanzhaus“ Aachen unterrichtet werden. „Diese Vergrößerung ist definitiv ein Grund zur Freude“, sprach Hanke stolz über die Entwicklung ihrer Schule.

Die Geschichte des US-amerikanischen Autors Lyman Frank Baum handelt von der jungen Dorothy, die es zusammen mit ihrem Hund Toto in das wundersame Oz verschlägt, wo ein gewöhnlicher Mann als großer Zauberer gilt.

Emotionale Achterbahnfahrt

Nachdem Dorothy bei ihrer Ankunft die Hexe des Westens besiegen kann, stellen sich ihr eine Vielzahl von Herausforderungen, die sie durch die Unterstützung der Vogelscheuche, des Blechmanns und des Löwen bewältigen kann, um schlussendlich in ihre Heimatstadt Kansas zurückzukehren.

Gespielt wurde die Rolle der Dorothy im Eurogress von Sally Hankes Tochter Emily. Sie und ihre Mitstreiter auf der Bühne boten dem Publikum bei der Inszenierung der Kindergeschichte eine emotionale Achterbahnfahrt. Klassisches Ballett wurde mit aufregender Live-Musik untermalt und dadurch zu einem Erlebnis für jeden einzelnen Zuschauer.

Und von denen gab es eine ganze Menge. Denn nicht nur die Premieren-Vorstellung, sondern auch die restlichen drei Aufführungen des Wochenendes waren komplett ausverkauft. „Die Aufführungen sind ein Team-Event. Viele Beteiligte haben im Vorfeld genäht, gemalt, gebastelt oder Kinder geschminkt. An all diese Menschen richte ich ein großes Dankeschön“, hatte die Schulleiterin schon vor der Premiere viele lobende Worte alle Beteiligten übrig. Vor allem ihre sieben Tanzlehrerinnen und die „Frau für alles“, Christine Thiel, erhielten zusätzlich Sonderlob. Am Ende kam es jedoch vor allem auf die Schülerinnen und Schüler an, die vollends überzeugten.

Die Harmonie zwischen Emily Hanke und Antonia Bickenbach (Toto) war faszinierend, der Auftritt von Simon Virgo als Löwe ein Highlight und das Happy End versöhnte jeden sorgenvollen Märchen-Fan. Die nächste Aufführung folgt in zwei Jahren. „Der Zauberer von Oz“ war dafür sicherlich beste Werbung.

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