Bald weniger Parkdruck?

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Brand. Die Umgestaltung des Marktplatzes, für die Brander ein sehr wichtiges Thema, wurde mangels Finanzierung verschoben. Die Enttäuschung war groß, denn auf der Prioritätenliste der Stadt landeten andere Projekte weit vorne.

Beim Ausbau der Marktstraße deutete sich nun in der Bezirksvertretung ein kleiner Hoffnungsschimmer an. 1,5 Millionen Euro seien im Haushalt für 2014 angemeldet. Einer Vergabe der noch ausstehenden Ingenieurverträge für Ausbauplanung, Ausschreibung und Bauleitung sei zugestimmt worden.

Nun könnten Besprechungen mit den Büros über den genauen Arbeitsumfang schon Anfang November 2013 beginnen. Dann stünde einem Beginn der Arbeiten nichts mehr im Wege, mit dem Beginn der Baumaßnahme könne erst in der ersten Jahreshälfte 2014 gerechnet werden. In Brand weiß man allzu gut, dass der Parkdruck derzeit immens hoch ist und zunehmen wird. Es sei schwer, einen Parkplatz zu finden, dies bremse die Entwicklung Brands mit den hier ansässigen Geschäften aus, macht die CDU in der Bezirksvertretung deutlich und fordert ein Parkgutachten für den Stadtbezirk.

CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Tillmanns verweist auf den Wegfall der Parkplätze an der Josefsallee durch den Verkauf des städtischen Grundstücks. Hier möchte ein Investor in der alten Realschule seniorengerechte Wohnungen errichten, was von der Bezirksvertretung begrüßt wird. Parknöte erwartet Tillmanns auch bei der Umgestaltung des Marktplatzes sowie der Markstraße. Mit dem gewünschten Parkgutachten könne die Parkproblematik gezielt angegangen werden, so Peter Tillmanns.

Denn das Gutachten würde aufzeigen, ob die momentan verfügbaren Parkplätze (unter Außerachtlassung Josefsallee und Umbau Markplatz/Markstraße) ausreichen oder ob weiterer Parkraum geschaffen werden könne. Tillmanns: „Gegebenenfalls ist auch hier das freiwerdende Grundstück des Sportplatzes der Borussia an der Karl-Kuck-Straße Gutachten mit einzubeziehen.“

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