Bahnhof Rothe Erde: Sanierung der Fassade endlich auf dem Gleis

Von: Stephan Mohne
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fassadebild
So soll die Fassade des Bahnhofs Rothe Erde bald aussehen: Die Torbögen sollen nach gründlicher Reinigung der Mauer mit Lamellen und Schaukästen versehen werden. Eigentlich geplante Bildschirme wird es nicht geben.

Rothe Erde. Verhandlungen mit der Deutschen Bahn sind kein Zuckerschlecken. Das hat die Stadt schon mehrfach erleben müssen - beim Umbau des Hauptbahnhofs ebenso wie bei der Sanierung des Bahnhofs Rothe Erde.

15 Jahre wurde um letztere gefeilscht. Am Ende sorgte die Bahn für „Aufhübschung” der maroden Haltestation. Die Stadt kümmerte sich mit einem Aufwand von knapp einer Million Euro mit Unterstützung des Landes um den Vorplatz.

Längst sind die Bauarbeiter weg - aber eines ist bislang immer noch nicht geschehen: Die unansehnliche Fassade bröckelt weiter vor sich hin und gibt ein jämmerliches Bild ab. Auch darüber wurde lange debattiert. Das Ende vom Lied: Wenn die Stadt will, dass die Mauer schöner wird, muss die dafür auch das Geld locker machen. Die Bahn macht´s jedenfalls nicht. So kommt es nun. 123.000 Euro werden investiert, Baubeginn soll im Frühjahr 2011 sein.

123.000 Euro Kosten

Für das Geld - 100.000 Euro reine Baukosten, 23.000 Euro für die Planung eines Architektenbüros. Das ist weniger als die ursprünglich veranschlagten 180.000 Euro. Doch dafür bekommt die Stadt auch nicht die von ihr favorisierte Variante, wie man einer Verwaltungsvorlage für die Bezirksvertretung Mitte und den Planungsausschuss entnimmt.

Die Stadt wollte die Torbögen mit Lamellen versehen und darin große Bildschirme platzieren, die mit wechselnden Informationen versehen werden sollten, unter anderem mit aktuellen Neuigkeiten aus den Aachener Tageszeitungen. Das scheitere einerseits an der Technik, andererseits aber auch an der vertraglichen Bindung der Bahn an eine bestimmte Werbefirma, die über ein alleiniges Werberecht an Bahnanlagen verfüge.

Wechselnde Informationen und Abbildungen sollen dennoch gezeigt werden - in Papierform in Schaukästen. Bevorzugt sollen dort Abbildungen des Bahnhofs selber und des gesamten Viertels gezeigt werden. Denkbar seien aber auch Info-Kampagnen der Bahn, nicht aber Werbung.
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