Bäume fallen, Dachziegel fliegen: „Ein ganz normaler Herbststurm”

Von: mh/os
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Einsatzort Alexanderstraße: Hier musste die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag ran, weil sich Teile eines Daches lösten. Foto: Christoph Bimmermann

Aachen. In der Stromgasse und am Chorusberg wurden mehrere Autos durch herabstürzende Bäume beschädigt, ein paar Dachziegel flogen herum, fast alle Martinszüge wurden abgeblasen, bevor sie weggeblasen wurden - aber unterm Strich erlebte Aachen am Donnerstagnachmittag und bis in den späten Abend hinein bloß „einen ganz normalen Herbststurm”.<br />

Und diese Einschätzung konnte Georg Schmidt, Lagedienstleiter der Feuerwehr, bei Redaktionsschluss mit Zahlen untermauern. „Wir hatten von 15 Uhr an insgesamt 14 Einsätze. Das ist für einen Sturm relativ wenig.” Dabei hatten die Wetterfrösche in der „Unwetterzentrale” seit dem Morgen „Warnstufe Orange” ausgegeben.

In der Akutwarnung vor Sturm und Orkan war von Böen die Rede, die im Raum Aachen bis zu 100 km/h erreichen könnten. Deshalb hatte die Feuerwehr zehn Kitas und Schulen kontaktiert, in denen Martinszüge stattfinden sollten, und derlei Aktivitäten - insbesondere Martinsfeuer - untersagt. „Und die Einsicht bei den Veranstaltern war groß”, sagte Schmidt.

So hatte ein Löscheinsatz am frühen Abend in Schleckheim auch weder mit Martinsfeuern noch mit dem Sturm zu tun: An der Aachener Straße hatte sich in einem Haus an der Fassade Dämmmaterial entzündet, „weil der Kamin zu heiß geworden war”, so Schmidt.
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