Backer-Ausstellung: Viele festliche Vorboten in St. Adalbert

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Vergessenes Genie neu entdeckt: Auf große Resonanz stieß die Eröffnung der Ausstellung „Der große Virtuose Jacob Backer” im Suermondt-Ludwig-Museum. Die Schau ist bis Anfang Juni zu Foto: Michael Jaspers

Aachen. Mit festlicher Musik, großformatigen Bildprojektionen rund ums reichhaltige Oeuvre des Meisters und spannenden Informationen über Schaffen, Persönlichkeit und Biographie Jacob Backers hatte das Suermondt-Ludwig-Museum bei der Eröffnung der Schau am Mittwochabend einmal mehr aus der Platznot eine Tugend gemacht.

Ebenso wie zum Start der Ausstellung „Holland in Linien” vor fast genau einem Jahr fand die Veranstaltung zunächst in St. Adalbert statt. Dicht besetzt war die Pfarrkirche, bevor die große Gemeinde der Kunstfreunde sich zur Vernissage im Kunsthort an der Wilhelmstraße bewegte.

Nach Grußworten von OB Dr. Jürgen Linden berichtete Museumsdirektor Peter van den Brink über die viel beachtete Kooperation mit dem Rembrandt-Haus in Amsterdam, wo die Backer-Schau bis vor kurzem erstmals überhaupt zu erleben war.

Professor Dr. Volker Manuth von der Radboud-Universität in Nijmegen gab vielfältige Einblicke in Leben und Werk des einst berühmten, dann praktisch vergessenen, nun in Amsterdam und Aachen neu entdeckten Malers. Er kennzeichnete Backer als geradezu unbändig fleißigen und zugleich technisch ungemein versierten Künstler. Als langjähriger Sammler von Backer-Werken und Vorstand der Maastrichter Kunstmesse Tefaf berichtete George Abrams auch über die gedeihliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Den rechten musikalischen Rahmen setzten Tenor Martin Stritzko, Sopranistin Tamar Niamut, Mezzosopranistin Ellen van Beek sowie Paulina van Laarhoven (Viola) unter der Leitung von Mike Fentross (Laute).

Sie boten Lieder aus der Oper „Granida”, einem Werk des niederländischen Komponisten Pieter Corneliszoon Hooft, das 1605, wenige Jahre vor Backers Geburt, entstanden ist.
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