B2Run: Wahrhaft bunte Lauferlebnisse im Reitstadion

Von: Peter Schopp
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Dabei sein ist (fast) alles: Rund 2900 Läufer genossen beim „B2Run“ am Donnerstagabend das sportliche Kräftemessen und das wundervolle Ambiente in der Soers und im Reitstadion. Foto: Ralf Roeger
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Noch ein Paukenschlag: Im Schatten der CHIO-Rösser machte eine lautstarke Charmeoffensive den Läufern mächtig Beine.

Aachen. 18.30 Uhr die Gelben, 18.45 Uhr die Blauen und um 19 Uhr die Roten! Was sich wie ein parteipolitischer Aufzug anhört, ist nur der Masse geschuldet. Denn rund 2900 Starter müssen in drei Gruppen unterteilt werden, um einem Startchaos zu entgehen.

Der „B2Run“-Firmenlauf lockt am Donnerstagabend erneut viele Laufinteressierte, Kollegen und Freunde in die Soers.

Wetter herrlich, Planung perfekt

Bei herrlichem Wetter und mit einer perfekten Organisation ist der Erfolg der Veranstaltung im Vorfeld garantiert. Der bisherige Ausrichter, die „BusinessRun Veranstaltungs GmbH“, ging im letzten Jahr in die „Infront Sports&Media“ über und wurde so zur „B2Run GmbH“. Mit dem neuen Namen ändert sich – nicht viel. Christian Kösters, Vertriebsleiter der Veranstalterfirma, stellt die Idee des Firmenlaufs ins Schaufenster: „Es geht um Teambildung, Miteinander, Fitness im Arbeitsumfeld und Spaß“.

Da viele Beschäftigte von „BusinessRun“ übernommen wurden, gibt es bei Planung und Vorbereitung wenige Probleme, so dass die 150 Mitarbeiter einen reibungslosen Ablauf garantieren können. Rund um das Springstadion ist eine kleine Zeltstadt errichtet, Menschenkicker, Minitischtennisplatte oder Gummizug-Wettrennen sorgen fürs Aufwärmprogramm. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, und wer seine Muskeln in der Sonne auf Betriebstemperatur bringen will, kann das im Liegestuhl am nachgebauten Strand tun.

Der Aachener „B2Run“-Firmenlauf ist einer von insgesamt 17 seiner Art in ganz Deutschland und zählt zur Deutschen Firmenlaufmeisterschaft mit Finale am 22. September im Berliner Olympiastadion. Dem Veranstalter ist die Örtlichkeit ganz wichtig, der Einlauf in ein großes (Fußball-) Stadion ist obligatorisch, und Aachen darf stolz sein, in einem Atemzug mit München, Hamburg und Berlin genannt zu werden. Auch wenn das Fußballstadion in diesem Fall ein Reitstadion ist.

Und Kösters ist begeistert von den Gegebenheiten. „Wir zählen Aachen zu den schönsten Veranstaltungsorten in dieser Reihe. Der Tivoli, die Soers und als Krönung der Einlauf ins Reitstadion – da möchte man sofort mitlaufen“, schmunzelt er. So ähnlich sieht das auch Susanne Schwier, Sportdezernentin der Stadt und Startschussgeberin.

„Ich bin selbst Läuferin, da blutet einem am Rand schon ein wenig das Herz“, ist auch sie angetan vom Blick aus luftiger Höhe aufs Starterfeld. Den Vorschlag des Stadionsprechers, kurzfristig nachzumelden, lehnt sie aber mit dem Hinweis auf einen Folgetermin ab...

Partyspaß inklusive

Frank Kemperman, Geschäftsführer des ALRV und damit Gastgeber, fehlen nur die Pferde. „Aber wir geben unser Stadion immer wieder gerne für diese tolle Veranstaltung her und hoffen, dass sie in zwei Monaten alle zum CHIO wieder herkommen“, macht er noch Werbung in eigener Sache.

Nach dem Durchlaufen der Soers kann im Reitstadion der Schlussspurt angezogen werden, wo direkt nebenan die After-Run-Party wartet. Dem Spaßcharakter wird auch bei den Preiskategorien Rechnung getragen, denn neben den sportlich erfolgreichsten Läuferinnen und Läufern werden auch Gewinner in Kategorien wie die Fittesten, die Originellsten, die beste Chefin und der beste Chef oder auch die oder der beste Auszubildende gekürt. Die Gewinner aller Kategorien sind auf Kosten des Veranstalters im Anschluss zum Finale nach Berlin eingeladen.

Und die ersten Gewinner stehen bereits vor dem ersten Startschuss fest. Die fittesten Firmen, das bedeutet diejenigen mit den meisten Teilnehmern, werden in drei Kategorien gewählt. Bei den kleineren Betrieben setzte sich das Team von Acqus durch, bei den Firmen kam das Behindertenwerk der Caritas auf Platz eins, und Gewinner bei den Konzernen wurde die Mannschaft von Aldi Süd Eschweiler, die gleich mit 150 Startern unterwegs waren.

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