AZ-Forum zum Thema Radverkehr in Aachen

Von: red
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Radfahren in Aachen
Wie sicher ist Radfahren in Aachen? Was muss getan werden, um die Situation für Radfahrer deutlich zu verbessern? Zu diesen und anderen Themen rund um Radfahren in Aachen veranstaltet die Aachener Zeitung am 8. Juni ein öffentliches Diskussionsforum. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Nach dem schrecklichen Unfall am Hansemannplatz, bei dem eine junge Frau nach einer Kollision mit einem Linienbus ums Leben gekommen war, hat die Diskussion um die Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr erneut an Fahrt aufgenommen. Wie gut ist das Radverkehrsnetz in Aachen? Wo gibt es Schwachstellen? Was muss getan werden, um die Sicherheit für Radfahrer deutlich zu erhöhen?

Die Lokalredaktion der Aachener Zeitung veranstaltet zu diesem Themenkomplex ein öffentliches Diskussionsforum. Beginn am Donnerstag, 8. Juni, ist um 19 Uhr im Pressehauskasino des Medienhauses Zeitungsverlag, Dresdener Straße 3.

Eingeladen sind unter anderem Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), der Aseag, der Polizei sowie der Stadtratsfraktionen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung unter dem Stichwort „AZ-Forum Radverkehr“ an die AZ-Lokalredaktion, Postfach 500110, 52058 Aachen. Mail: az-lokales-aachen@zeitungsverlag-aachen.de oder Fax 0241/5101360,

„Der Radverkehr in Aachen hat großes Potential“, sagt zum Beispiel Jan van den Hurk. Er ist Organisator es „Ride of Silence“, einer Radverkehrskundgebung am 17. Mai. Mit ihr soll ein Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gesetzt werden.

In mehr als 440 Städten auf sieben Kontinenten fährt der weltweite Fahrradkorso schweigend durch die Stadt und erinnert an Radfahrer, die im Straßenverkehr verletzt oder getötet wurden. Der Ride of Silence findet in diesem Jahr erstmalig auch in Aachen statt. Treffpunkt ist um 18. 30 Uhr der Vorplatz des Aachener Hauptbahnhofs. Die Abfahrt erfolgt um 19 Uhr. Finales Ziel ist der Elisenbrunnen.

Laut Mobilitätserhebung der Stadt Aachen, so van den Hurk, seien mehr als 60 Prozent aller Wege in Aachenkürzer als fünf Kilometer. „Das sind Distanzen, die sich mit dem Fahrrad oder Pedelec leicht bewältigen lassen.“ Im Innenstadtbereich sei man auf diesen Kurzstrecken oftmals gleich schnell oder sogar schneller als mit dem Auto oder Bus unterwegs.

Das Thema Sicherheit sei der allererste Punkt jeder Radverkehrsförderung. „Das Fahrrad wird erst dann benutzt, wenn das Fahren sicher ist und sich auch sicher anfühlt.“ Der erste Schritt sollte daher die Frage sein, welche Zielgruppe beim Radverkehr

überhaupt gefördert werden soll. Van den Hurk: „Aachen wäre auf einem guten Weg, wenn wir zukünftig bei allen Verkehrsplanungen folgende Frage mit „Ja“ beantworten könnten: Würde Sie ein Kind mit gutem Gewissen hier fahren lassen?

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