Awo-Ortsverein Haaren feiert „Goldhochzeit”

Von: Günther Sander
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Haaren. Wenn es um die Soziallandschaft vor Ort geht, dann gehört die Arbeiterwohlfahrt einfach dazu. Seit nunmehr 50 Jahren ist der Ortsverein in Haaren tätig, am Samstag feierte er bei Regenwetter dennoch eine tolle „Goldhochzeit”, verbunden mit einem Frühlingsfest, so dass die zahlreichen Gäste eine bunte Unterhaltung geboten bekamen.

In der neuen Begegnungsstätte in der Alt-Haarener-Straße hatte sich bei der Matinee alles eingefunden, war in Haaren Rang und Namen hat, um dem Jubelverein zu gratulieren. Vertreter aus Vereinen, Verbänden und Politik waren in Scharen gekommen.

Schwerstarbeit für den Ortsverbandsvorsitzenden Leo Stassar bei der Begrüßung, ehe er in seiner Rede gezielt auf die Gründung des Vereins einging. In 50 Jahren habe es eine wechselvolle „Umzugsgeschichte” gegeben, geprägt von Ein- und Auszügen in verschiedene Bleiben. „Wir sind nun froh, eine feste schöne Bleibe vorweisen zu können”, sagte er.

Den Reigen der Festredner eröffnete Bürgermeister Björn Jansen, der dem Jubelverein gute Arbeit bescheinigte. „Was Sie hier machen, verdient Lob und Anerkennung.” Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten gratulierte zur „Goldhochzeit”, er bedankte sich bei Karl Schultheis (Awo-Kreisvorsitzender) für die spontane Zusammenarbeit bei der Suche nach der neuen Bleibe. „Ich denke mal, an neuer Stätte ist die Awo nun fest etabliert für alle Zeiten”, so Corsten. „Möge das neue Zuhause eine gute Anlaufstelle bleiben, möge hier weiter ehrenamtlich gute Arbeit geleistet, zum Wohle der Menschen”, hob Costen hervor.

Die jetzigen Akteure sollten stets Vorbild für die jüngere Generation bleiben. Kreisvorsitzender Karl Schultheis war als „Rosenkavalier” erschienen, jede der anwesenden Damen bekam eine rote Rose („Wie es sich für die Awo geziemt”) überreicht. Die vielen Umzüge hätten auch Gutes bewirkt, denn Reisen bringen immer wieder neue Freundschaften, meinte er. Jetzt, mitten im Herzen von Haaren etabliert, habe man einen guten Platz gefunden. Schultheis dankte für die vorbildliche Arbeit, um Menschen unterstützen zu können.

Auch die weiteren Redner geizten nicht mit Lob und Anerkennung für einen Verein, der aus der Soziallandschaft nicht mehr wegzudenken sei. Lob und Anerkennung eigens für Jakob Pastor und Maria Lennartz, beide sind Mitglieder der ersten Stunde, die es gebührend zu ehren galt. Am Nachmittag, nach dem offiziellen Teil, gab es Unterhaltung live. Unter der Moderation von Guido Hüllenkremer sorgten die KG Hooreter Jonge, KG Hooeter Frönnde mit Nancy, die Öcher Börjerwehr, das Korps Schwarz-Rot sowie Musiker Leo Renardy für Kurzweil. Feiern bis zum Abwinken hieß es mit DJ Manni, der die „Goldhochzeit” musikalisch begleitete und über die Runden brachte.
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