Automobilkunst von gestern und morgen im rasanten Rendezvous

Von: lak
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Zeitlos schöne Flitzer: Vom Hauptgebäude am Templergraben aus starteten die Oldtimer beim 3. RWTH-Motorday zur 55 Kilometer langen Rallye durchs Grenzland. Foto: Andreas Schmitter
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Vielleicht der Klassiker von übermorgen: Auch der neue „e.Go Life“ zog die Blicke der Fans auf sich. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die Zukunft machte den Anfang, und die Vergangenheit folgte beim 3. RWTH Motor Day. Das Elektroauto e.GO, mit Hochschulrektor Ernst Schmachtenberg am Steuer, eröffnete die Oldtimerrallye vor den Toren des RWTH-Hauptgebäudes. 96 Oldtimer gingen anschließend im Minutentakt auf die 55 Kilometer lange Strecke.

Mit leichter Verspätung – die Computer mussten noch hochgefahren werden – brach der von RWTH-Studenten entwickelte „e.GO Life“ kurz nach 11 Uhr zu einer kleinen Showfahrt auf. „130 Kilometer würde er nach jetzigem Stand schon schaffen“, versicherte Fabian Weißenborn, bei e.Go zuständig für Vertrieb und Marketing. Weißenborn ist Masterstudent an der RWTH und damit bestes Beispiel für die Unternehmensvision von e.GO, die eine starke Einbindung von talentierten Studenten vorsieht.

Stolz auf „Marke Eigenbau“

„Es ist toll, dass wir an unserer Hochschule nicht nur forschen, sondern auch Automobile entwickeln und bauen“, konstatierte der Rektor stolz. Den klassischen Porsche Turbos, alten Mustangs und Citroën 5 CV-„Torpedos“ stahl der kleine Elektroflitzer am Samstag aber trotzdem nur kurzzeitig die Show. Zwei 55 Kilometer-Runden waren im Laufe des Tages zu bewältigen, drei Sonderprüfungen auf dem Weg zum Sieg abzulegen. Die Route verlief durch Holland und Belgien, die Sonderprüfungen lagen auf TH-Gelände.

Organisatoren und Ideengeber des Motor Days sind Hans Keller, ehemaliger Personalratsvorsitzender der RWTH, sowie Prorektorin Doris Klee. Für Keller ist vor allem die Vielfalt im Teilnehmerfeld wie auch bei den Automobilen das Besondere am Motor Day: „Wir haben keine wirklich strengen Regularien. Ob Oldtimer aus den Zwanziger-Jahren oder auch Youngtimer, wir freuen uns über jedes besondere Fahrzeug.“

Diese Freiheit macht es beim Motor Day dann auch interessierten Studenten einfacher teilzunehmen. Für eine ermäßigte Startgebühr ließen sich dies auch in diesem Jahr einige Studenten nicht entgehen.

Den Blick in die Zukunft ermöglichte interessierten Zuschauern auch während der Rallye weiterhin der e.GO-Ausstellungsstand vor dem Karman-Gebäude. Weißenborn und seine Kollegen schilderten hier die Vorteile des E-Mobils und berichteten, dass es schon ab Sommer 2018 mit dem Verkauf des Autos losgehen soll. Reservierungen seien jedoch schon lange möglich gewesen. Und so hat sich zum Beispiel auch Ernst Schmachtenberg bereits einen der ersten e.Gos und damit ein Stück Automobil-Zukunft gesichert.

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