Aachen - Auszeichnung für vorbildliche Projekte wird zum vierten Mal verliehen

Auszeichnung für vorbildliche Projekte wird zum vierten Mal verliehen

Von: Esra Güner
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Aktivitäten mit Vorbildcharakter: 70 Mitglieder des Brander Turnvereins, Preisträger 2013 in Sachen„Integration durch Sport“, lernen bei einem einwöchigen Feriencamp, worauf es beim Basketballspielen ankommt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Geteilter Spaß am Sport ermöglicht Begegnungen, die über den Schlusspfiff hinausgehen. Um diese zu fördern und zu würdigen, haben die Stadt Aachen und der Aachener Förderverein „Integration durch Sport“ 2009 den Förderpreis „Integration durch Sport“ ins Leben gerufen.

Damit sollen Vereine, Träger der freien Jugendhilfe, Migrantenorganisationen oder andere Institutionen ausgezeichnet werden, die durch einmalige oder langfristige Sportaktionen einen Beitrag zur Integrationsarbeit in Aachen leisten. „Aber auch engagierte, ehrenamtlich tätige Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben“, stellt Karlheinz Welters vom Fachbereich Sport heraus.

Dieses Jahr wird der Preis bereits zum vierten Mal verliehen. Drei ausgewählte Bewerber erhalten dann wieder attraktive Geldpreise in Höhe von 1500, 1000 und 500 Euro. Weitere förderungswürdige Projekte bekommen Anerkennungspreise.

Im vergangenen Jahr durfte sich die Basketballabteilung des Brander Turnvereins über den zweiten Platz freuen. Mit offenen Breitensportangeboten außerhalb der Ligen konnte sie die Jury, die sich aus Vertretern der Stadt, des Integrationsrates, des Stadtsportbundes sowie des „Arbeitskreises Integration durch Sport“ zusammensetzt, überzeugen.

„Das Preisgeld investieren wir nun in unsere Nachwuchstrainer“, sagt Hans Paffen vom Vorstand des Brander Turnvereins stolz. „Unser Bedarf ist groß, denn wir sind rasant gewachsen“. Wie viele der Vereinsmitglieder einen Migrationshintergrund haben, spiele für ihn keine entscheidende Rolle, betont Paffen, obwohl die Tendenz steigend sei. „Hauptsache ist doch, dass Kinder und Jugend Spaß haben, sich miteinander zu bewegen und zu kommunizieren.

Diese „Anerkennungskultur“ ist Heidemarie Ernst sehr wichtig und auch der Grund, warum die Integrationsbeauftragte der Stadt den Förderpreis in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat gerne auch finanziell unterstützt. Über die städtische Hilfe freut sich Uschi Brammertz vom Aachener Förderverein „Integration durch Sport“ ganz besonders, vor allem auch über das Ambiente der Preisverleihung.

Wie im vergangenen Jahr werde die Auszeichnung beim „Tag der Integration“ am 21. September im Eurogress vom Oberbürgermeister vergeben. Fehlen nur noch die Bewerber. Diese haben bis zum 30. Juni die Möglichkeit, ihre Aktivitäten, Projekte und deren Erfolg vorzustellen.

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