Aachen - Austausch: Leipziger und Tschechen lernen gemeinsam in Aachen

Austausch: Leipziger und Tschechen lernen gemeinsam in Aachen

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Aachen. Zahlreiche farbenfrohe Denkmäler, die die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern mit dem europäischen Austausch verkörpern sollen, schmücken in diesen Tagen die Aula des Pius-Gymnasiums. Sie sind in einem Workshop im Rahmen des „Europäischen Denkmal- und Gedenkstättenprojektes“ entstanden, an dem insgesamt 122 Schüler teilnahmen.

Das Projekt fand in diesem Jahr zum 16. Mal statt. „Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, eine starke europäische Identität aufzubauen“, so Lehrer und Projekt-Koordinator Norbert Weitz. Bei dem europäischen Austauschprojekt waren die Schüler des Pius Gymnasiums im vergangenen November eine Woche lang entweder in Liberec (Tschechien) oder in Leipzig zu Gast, haben unter anderem Theresienstadt besichtigt und sich auf die Suche nach den Spuren der gemeinsamen Vergangenheit begeben.

Außerdem hatten die Schüler die Möglichkeit, Auslandspraktika in Saint Brieuc (Frankreich) zu machen oder am euregionalen Denkmal- und Gedenkstättenprojekt in Aachen, Köln, Maastricht und Lüttich teilzunehmen. Im Januar waren die Austauschschüler aus Leipzig und Liberec nun zu Gast in Aachen, haben wichtige Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in der Euregio besichtigt und hatten die Möglichkeit in vier Workshops ihre Erfahrungen kreativ umzusetzen und mit ihren Aachener Austauschschülern zusammen zu arbeiten.

„In meinem Workshop ging es um das ‚Schreiben gegen das Vergessen’. Gemeinsam haben wir Gedichte verfasst und sie zum Teil mit Hintergrund-Musik vertont“, so Schüler Tim Kraußer vom Städtischen Humboldt Gymnasium Leipzig. Besonders gut gefallen haben ihm aber auch die Besuche in Maastricht und im Kölner Dom. „So haben wir einen sehr guten Eindruck von der Umgebung bekommen und uns miteinander austauschen können“, sagt er.

Daniela Akrmanová und Jia Yi Song aus Liberec freuen sich außerdem über ihre besseren Deutschkenntnisse, die sie in den Workshops „Kreatives Schreiben“ oder im Theaterworkshop anwenden konnten. Auch nach ihrem Aufenthalt in Aachen werden ihnen diese Sprachkenntnisse von großem Nutzen sein, da sie ihr Abitur in der deutschen Sprache ablegen müssen.

„Unser größter Respekt gebührt natürlich den tschechischen Schülern, aber auch allen anderen, die wichtige Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Flexibilität erworben haben“, so Weitz. Zum Abschluss erhält jeder Schüler ein Zertifikat des Pius-Gymnasiums über seine Leistungen beim Europaprojekt. Schon jetzt haben Weitz und seine Kollegen aus Leipzig und Liberec eine Idee für den Schwerpunkt im kommenden Jahr. Dann soll sich alles um „Ein europäisches Mythen- und Sagenprojekt” drehen.

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