Aachen - Ausstellung zur Sakralkunst im 19. Jahrhundert

Ausstellung zur Sakralkunst im 19. Jahrhundert

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Aachen. Keine andere Epoche hat so viele Spuren im Kirchenschatz St. Peter hinterlassen wie das 19. Jahrhundert. Die aktuelle Ausstellung im „Schatzkästchen an St. Peter” vom 10. Dezember bis 12. April zeigt eine Auswahl an Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gewändern aus der Zeit zwischen 1860 und 1914, der Blütezeit des Historismus.

In jenen Jahren war Aachen ein international bekanntes Zentrum kirchlicher Kunst, insbesondere der damals populären Neugotik. Zu den prominenten Vertretern dieser Richtung gehörten der auch als Fälscher international bekannte Goldschmied Reinhold Vasters, die Ateliers der Stiftsgoldschmiede August Witte und Martin Vogeno sowie die ursprünglich in Aachen ansässige Paramentenwerkstatt der Schwestern vom Armen Kinde Jesus.

Neben Neugotik und Neuromanik sind auch die späteren „Neo-Stile” Neurenaissance und der schon am Übergang zur Moderne stehende Neubarock mit markanten Beispielen vertreten.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 11-13 Uhr; Samstag, 17-18 Uhr; Sonntag 13-14 Uhr. Zum Kirchenschatz ist eine reich bebilderte Publikation erschienen, vgl. Wolfgang Cortjaens, Kirchenschatz St. Peter zu Aachen. Vier Jahrhunderte im Spiegel der Pfarrgeschichte, erhältlich im Bischöflichen Diözesanarchiv Aachen oder über das Pfarrbüro, Telefon 0241/44881.
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